Polizei

Verfolgungsjagd mit Hubschrauber: Polizei macht überraschende Entdeckung

Der Fahrer eines Transporters lieferte sich eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei. Nun nennt die Behörde erstaunliche Details zu dem Vorfall.
Eine Verkehrskontrolle endete mit einem Großeinsatz der Polizei und einer Verfolgungsfahrt. © dpa

Eine geplante Verkehrskontrolle entwickelte sich am späten Abend des 7. Januar (Freitag) zu einer spektakulären Verfolgungsfahrt durch den Dortmunder Norden. Diese endete, als das verfolgte Auto vor einen Baum prallte. Die Beamten machten danach eine überraschende Entdeckung.

Gegen 23.45 Uhr war einer Streife auf der Huckarder Straße ein weißer Transporter aufgefallen. Beim Versuch einer Kontrolle beschleunigte der Fahrer jedoch stark. Die Flucht führte über die OW IIIa, die Heinrich-August-Schulte-Straße, die Rheinische Straße, den Wall, die Bornstraße und Schleswiger Straße und die Haydnstraße. Mehrere Streifenwagen und ein Polizeihubschrauber waren beteiligt.

Der Wagen war mit teils überhöhten Geschwindigkeiten unterwegs und beging mehrere Verstöße. Dazu gehören laut Polizei unter anderem das Passieren roter Ampeln sowie Kollisionen mit Leitplanken und einem Streifenwagen.

Mutmaßlicher Fahrer springt aus rollendem Auto

Auf der Uhlandstraße rollte das Auto langsam aus, als eine Person auf der Fahrerseite heraus sprang und zu Fuß flüchtete. Der Transporter kollidierte danach mit einem Baum. Der mutmaßliche Fahrer ist flüchtig.

Im Fahrzeug saßen laut Polizei-Mitteilung insgesamt sechs weitere Personen – fünf davon sind jünger als 18 Jahre.

Der mutmaßliche Beifahrer ist 16, weitere Mitfahrende auf der Ladefläche 13, 14, 14 und 15 Jahre alt. Eine weitere Person ist laut Polizei 49 Jahre alt. Details zum Hintergrund der Fahrt nannte die Polizei am Montagnachmittag auf Nachfrage nicht.

Die Minderjährigen wurden ihren Erziehungsberechtigten übergeben, der 49-Jährige konnte die Polizeiwache nach kurzer Zeit wieder verlassen.

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