Dortmunder Flughafen

Wegen Betrugs gesucht: Frau kauft sich bei der Bundespolizei frei

Eine mit Haftbefehl gesuchte Frau ist am Dortmunder Flughafen von der Bundespolizei kontrolliert worden. Um einem Gefängnisaufenhalt zu entgehen, musste sie etwas tiefer in die Tasche greifen.
Bei einer Kontrolle am Flughafen konnte die Bundespolizei zwei Haftbefehle vollstrecken. © picture alliance / Marius Becker

Die Bundespolizei hat am Sonntagmorgen (5.12.) eine 36-Jährige am Dortmunder Flughafen kontrolliert. Dabei habe sich herausgestellt, dass sie zur Festnahme ausgeschrieben war, heißt es in einer Pressemitteilung.

Gegen 9.30 Uhr sei die Frau bei der Ausreisekontrolle eines Fluges nach Targu Mures (Rumänien) am Dortmunder Flughafen vorstellig geworden. Bei der Überprüfung der Frau sei dann herausgekommen, dass sie von der Staatsanwaltschaft Regensburg zur Suche ausgeschrieben war.

Das Amtsgericht Regensburg hatte die 36-Jährige bereits rechtskräftig wegen Betruges zu einer Geldstrafe von 2100 Euro verurteilt, heißt es. Genauere Angaben dazu, um was für einen Betrug es sich gehandelt habe, konnte eine Sprecherin der Bundespolizei nicht machen. Da die Verurteilte die Geldstrafe bisher nicht beglichen habe, sei sie zur Festnahme ausgeschrieben worden.

Frau umgeht Gefängnisstrafe

Dem kam die Frau dann aber schließlich am Sonntag nach: Sie habe die 2100 Euro gezahlt und habe dadurch eine Ersatzfreiheitsstrafe umgehen können. Anstelle also für 60 Tage ins Gefängnis gehen zu müssen, setzte die 36-Jährige ihre Reise fort.

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