Meinung

Kein unnötiges Risiko eingehen: Sommer-am-See-Organisatoren bleiben vorsichtig

Beim Sommer am See gelten weiterhin einige Vorsichtsmaßnahmen wegen der Corona-Pandemie. Bei der derzeitigen Entwicklung kann das sicher nicht schaden.
Die Sommer-am-See-Konzerte sind in Selbstläufer geworden.
Die Sommer-am-See-Konzerte sind in Selbstläufer geworden. © Jürgen Wolter

Es ist kaum zu glauben: Die Konzertreihe „Sommer am See“ an der Kajüte geht in diesem Jahr bereits in ihre siebte Saison. Sie hat sich zum Selbstläufer entwickelt, der von Anfang an beliebt war.

Eine große Herausforderung stellten aber zuletzt die beiden Corona-Jahre dar. Um die Reihe nicht ausfallen lassen zu müssen, hatten sich die Organisatoren auf eine Zugangsbeschränkung und Kontrollen verständigt. Wer dabei sein wollte, musste sich online anmelden und Tickets ordern, die beim Konzert als Verzehrgutscheine galten. Das Motto „Eintritt frei“ sollte nicht grundsätzlich ausgehebelt werden.

Weiterhin Online-Tickets

Eigentlich sollten diese Beschränkungen jetzt fallen. Es sollte wieder sein wie in den ersten Jahren: Jeder kommt und geht, wann er will. Aber daraus wird jetzt doch nichts. Die Erfahrungen vom Vatertag, als die Kajüte beim Live-Konzert aus allen Nähten platzte, haben die Veranstalter bewogen, bei der bisherigen Regelung zu bleiben.

Man muss also weiterhin vorher online Tickets buchen. Und das ist wahrscheinlich besser so. Die Zahl der Corona-Infektionen sinkt zurzeit nicht mehr, im Gegenteil. Einige Fachleute sprechen schon von einer Sommerwelle 2022, die die Pandemie wieder befeuern könnte. Da macht es Sinn, vorsichtig zu agieren. Und die Buchungs-Regelung hat ja auch in den letzten Jahren keineswegs dazu geführt, dass der Sommer am See einen Einbruch erlitten hätte.

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