Zwang für teure Apple-Geräte an Halterns Schulen auf jeden Fall verhindern

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Die Pflicht für iPads an den weiterführenden Schulen in Haltern steht in der Diskussion. (Symbolbild) © picture alliance/dpa
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Schwere Schulbücher sollen künftig durch digitale Tablets an Halterns Schulen abgelöst werden. Damit wollen Stadt und Schulleiter die Digitalisierung vorantreiben. Konkrete Beschlüsse sollen spätestens Anfang Februar fallen – aber schon jetzt ist die Tendenz klar: iPads der Firma Apple sind der Favorit.

Der Vorteil: iPads können zentral aufgesetzt werden, heißt es seitens der Schulen und Stadtverwaltung. So könne gesteuert werden, welche Apps auf den Geräten der Schülerinnen und Schüler landen. Der Nachteil: iPads sind deutlich teurer als Konkurrenz-Geräte der Firma Android.

Günstige Alternativen zulassen

Noch ist noch nicht in Stein gemeißelt, dass es die teuren Apple-Geräte werden sollen. Und die Schulen und Stadt sollten möglichst verhindern, dass es so weit kommt.

Natürlich würde es einigen Hürden nehmen. Statt für jedes Betriebssystem zu testen, wie oder ob ein Programm funktioniert, ist es für alle Apple-Geräte dann gleich, Updates werden gesammelt für alle installiert.

Doch schlägt der Preis in jedem Szenario den Komfort. Lange Ratenzahlungen zum kleinen Preis kann nicht die Lösung sein. Die Eltern müssen die Möglichkeit haben, auf ein günstiges Alternativ-Tablet zurückzugreifen.

Hauptsache, die Kinder haben ein Gerät, mit dem sie im Unterricht arbeiten können. Egal ob auf der Rückseite nun ein angebissener Apfel ist oder nicht.