Ein Bild aus der Präsentation der Stadt zeigt, wie der geplante Aldi-Markt nebst Parkplatz an der Blechecke gebaut werden könnte.
Ein Bild aus der Präsentation der Stadt zeigt, wie der geplante Aldi-Markt nebst Parkplatz an der Blechecke gebaut werden könnte. © Stadt Herten
„Katastrophale Verkehrsführung“

Aldi an der „Blechecke“: ADFC hat erhebliche Bedenken

Die Verkehrsführung an der „Blechecke“ ist für Fußgänger und Radfahrer heute schon „katastrophal“, so der ADFC, und durch die Aldi-Ansiedlung würde sich das verschärfen. Die Bedenken sind groß.

Wie berichtet, plant Aldi einen Neubau auf dem Areal an der Ecke von Westerholter Straße und Feldstraße. Damit soll die Nahversorgung verbessert werden. Dadurch – und mit dieser Prognose steht der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) Herten nicht allein – ist mit deutlich mehr Verkehr an der Kreuzung zu rechnen, die im Volksmund nicht ohne Grund den Namen „Blechecke“ trägt. Nicht nur mehr Autofahrer/innen, sondern auch mehr Radfahrer/innen und Fußgänger/innen sind zu erwarten. Der ADFC denkt dabei auch an jene Menschen, die mit Kinderwagen, Rollatoren und Rollstühlen unterwegs sind. „Wir hoffen daher, dass das Bauprojekt auch für die dringend erforderliche Überarbeitung des gesamten Kreuzungsbereichs und der Verkehrsführung der umliegenden Straßen genutzt wird“, teilt der ADFC in einer Stellungnahme mit. Denn die Clubmitglieder befürchten, dass das steigende Verkehrsaufkommen „die Probleme der derzeitigen katastrophalen Verkehrsführung von Fußgängern und Radfahrern ohne weitere Maßnahmen deutlich verschärfen wird“.

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Über die Autorin
Redakteurin
Geborene Recklinghäuserin, leidenschaftliche Ruhrpottlerin und überzeugte Europäerin. Nach einem Ausflug in die Tourismusbranche hat meine journalistische Reise im Medienhaus Bauer vor mehr als zwei Jahrzehnten begonnen. Los ging es in Recklinghausen, und über Marl führte mich der Weg nach Herten. Ich will wissen, was vor unseren Haustüren passiert, verstehen, warum es passiert, einordnen können, was es bedeutet – und es dann unseren Leserinnen und Lesern berichten, klassisch in der Tageszeitung, digital über die elektronischen Medien. Privat zieht es mich auf die Tanzfläche, in den Lesesessel und hinaus in die Welt. Weil das Leben eine Reise ist.
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