Omikron-Notfallpläne in Herten

Corona: So kämpfen Retter, Kliniken, ZBH und Co. gegen Personalkollaps

Massenerkrankungen bei Lebensrettern oder Energieversorgern? Ein Horror-Szenario, das in Hertener Behörden und Kliniken Alarmglocken schrillen lässt. Ein Blick auf die Omikron-Notfallpläne.
Die hochansteckende Omikron-Variante des Coronavirus sorgt nicht nur in PCR-Testlaboren, sondern auch bei den Behörden und Institutionen in Herten für hektische Betriebsamkeit. Überall werden Notfallpläne geschmiedet oder optimiert. © picture alliance/dpa

Feuerwehr, Rettungsdienste, Krankenhäuser, Müllabfuhr sowie Strom- und Wasserversorgung: Auf diese Angebote konnten sich Hertener Bürgerinnen und Bürger bisher rund um die Uhr verlassen. Doch plötzlich stellt Omikron sogar die kritische Infrastruktur vor nie gekannte Herausforderungen.

Die Angst, dass reihenweise Beschäftigte an der hoch ansteckenden Variante des Coronavirus erkranken und somit Dienstleistungen eingeschränkt werden müssen oder gar Rettungswagen nicht rausfahren können, ist auch in Herten groß. Daher werden Notfallpläne, die im Krisenstab bereits ganz zu Beginn der Pandemie im März 2020 geschmiedet wurden, nun wieder aus der Schublade gezogen und weiter optimiert.

Aber wie sehen die Vorkehrungen konkret aus? Und was tun für den Fall, dass es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch in kürzester Zeit zahlreiche Krankmeldungen gibt? Wir haben uns in Kliniken, Behörden und Betrieben umgehört.

Übrigens: Angesichts der Omikron-Welle hat der Städtetag NRW nun auch Notfallpläne für den Betrieb von Schulen und Kindergärten gefordert. „Wir sehen eine deutliche Zunahme der Infektionen und Quarantäne bei den Kindern und vor allem auch beim Personal. Deshalb brauchen wir für Schulen und Kitas Notfallpläne, wie wir sie auch für die kritische Infrastruktur haben“, sagt der Geschäftsführer des Städtetages NRW, Helmut Dedy.

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