Energiekosten senken Es gibt Fördermittel für den Austausch alter Kühlgeräte

Eine Frau öffnet eine Schublade in einem Gefrierschrank.
Wer alte Kühlgeräte austauschen lässt, kann eine Förderung beantragen. © picture alliance/dpa/dpa-tmn
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Das Geld stammt aus dem Projekt „Energiesparhaus Ruhr“ des RVR. Ab sofort können Bürgerinnen und Bürger der Stadt Herten von einem Zuschuss in Höhe von jeweils 100 Euro profitieren.

Alte Kühlschränke und Gefriertruhen sind oft die reinsten Stromfresser. In Anbetracht der hohen Strompreise lohnt sich der Austausch dieser Altgeräte in der Regel bereits nach ein paar Jahren. Vor allem bei Kühlgeräten, die älter als 15 Jahre sind, ist ein Tausch gegen ein neues Gerät für das Portemonnaie und den Klimaschutz sinnvoll.

Dabei sollte beim Neukauf möglichst auf die beste Energie-Effizienz-Klasse geachtet werden, mindestens sollte das Neugerät die Klasse C des neuen EU-Energielabels (seit März 2021 gültig) aufweisen. Aber auch die Größe des Kühlgeräts spielt eine wichtige Rolle beim Energieverbrauch. Dabei gilt: je kleiner das Gerät, umso geringer der Stromverbrauch.

Frei stehende Kühlgeräte „stabiler und energiesparender“

Als Orientierung können für einen Ein- bis Zweipersonenhaushalt 100 bis 150 Liter Nutzinhalt gerechnet werden, für jede weitere Person kommen 50 Liter dazu. Und wer die Wahl hat, sollte sich gegen die Einbaulösung und besser für ein frei stehendes Kühlgerät entscheiden. Diese sind meist stabiler und arbeiten energiesparender.

Auch wenn ein neues Gerät angeschafft wurde, können im täglichen Gebrauch durch einfache Maßnahmen weiter Strom und damit Geld eingespart werden. So sollte ein Kühlgerät nicht in der Sonne oder neben der Heizung, sondern an einem kühlen Ort stehen, da dort der Stromverbrauch geringer ausfällt. Viele Kühlschränke sind zu kalt eingestellt, normalerweise reichen 7 Grad aus, jedes Grad kälter bedeutet mehr Stromverbrauch. Und schließlich sollte beim Einräumen die Tür möglichst nur einmal zum Befüllen geöffnet werden. Noch warme Speisen sollten zunächst auf Raumtemperatur abkühlen. Außerdem braucht ein voller Kühlschrank weniger Energie als ein leerer.

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Hier gibt´s weitere Infos

Informationen sowie Unterlagen zu den Zuschüssen sind zu finden unter www.herten.de/energiesparhaus. Für Rückfragen können sich Interessierte gerne an Dr. Theresa Eckermann wenden, erreichbar unter der Telefonnummer 02366 / 303-340 oder per E-Mail: t.eckermann@herten.de.

Auf der Projektseite https://energiesparhaus.ruhr gibt es weitere wertvolle Tipps zum Energiesparen zu Hause.

Auch die Hertener Stadtwerke bieten Hilfestellung. Interessierte können sich zur Energiesparberatung an das Kundenzentrum wenden: Telefon 02366 / 307-123, E-Mail: kundenservice@herten.de.

Unabhängig davon können Bürgerinnen und Bürger bei Fragen zu Sanierungsmaßnahmen und Fördermöglichkeiten auch eine Energieberatung der Verbraucherzentrale in Anspruch nehmen. Weitere Informationen und Terminvereinbarung auf www.verbraucherzentrale.nrw/energieberatung oder unter der Telefonnummer 0211 / 33996555.