In der kleinen Werkstatt von Uhrmachermeister Peter Hartbuch schlummern unter anderem kleinste Ersatzteile aus dem 19. Jahrhundert. © Tina Brambrink
Die Geschichte von Uhren & Schmuck Merten begann vor 133 Jahren in Herten

Es ist Zeit zu gehen

Wenn Uhren & Schmuck Merten Ende des Jahres seine Türen schließt, verliert Herten nicht nur ein weiteres inhabergeführtes Geschäft, sondern auch seinen letzten Uhrmachermeister.

Wer die Räume hinter dem Ladenlokal von Uhren & Schmuck Merten betritt, taucht in längst vergangene Zeiten ein. In der winzig kleinen Uhrmacherwerkstatt von Peter Hartbuch türmen sich Schachteln und Gläser voller Sekundenräder, Aufzugwellen und Mini-Schräubchen in den Regalen – einige der Kleinstteile sind mehr als 100 Jahre alt. Genauer gesagt 133 Jahre, denn Herten schrieb das Jahr 1888, als Franz Merten an der damaligen Kaiser-Ewaldstraßen-Ecke sein Fachgeschäft für Uhren und Schmuck eröffnete. Peter Hartbuch führte die Familientradition seines Uropas ab 1984 fort – mit Leidenschaft. Wenn er sein Ladenlokal am Marktplatz 6 Ende des Jahres schließt, geht eine Ära zu Ende. Herten verliert nicht nur ein weiteres inhabergeführtes Fachgeschäft, sondern auch seinen letzten Uhrmachermeister.

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