Immer mehr Menschen geraten unverschuldet in finanzielle Schieflage. Wohlfahrtsverbände fordern inzwischen einen verbindlichen Rechtsanspruch auf Schuldnerberatung für alle. © dpa
Immer mehr Hertener sind verschuldet

Wenn das Geld früher als der Monat zu Ende ist

Immer mehr Hertener leben weit unter dem Existenzminimum. Schuldnerberater spricht von Zahlen in „erschreckender Größenordnung“ – obwohl die Pandemie sich bisher nur schleichend auswirkt.

Dass das Geld früher als der Monat zu Ende ist, hat bestimmt jeder schon einmal erlebt – für viele Hertener ist das jedoch ein Dauerzustand. Bedenklich hoch war die Zahl der Bürgerinnen und Bürger, die in Herten weit unter dem Existenzminimum leben, schon in den Jahren des Wirtschaftsbooms vor der Coronakrise. Inzwischen hat sie für Christian Overmann eine „erschreckende Größenordnung“ erreicht. „2020 war das Jahr mit der höchsten Quote seit der über zehnjährigen Erfassung“, sagt der Schuldnerberater des Diakonischen Werkes.

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