Arbeitslosenquote im Kreis Recklinghausen sinkt weiter Richtung sieben Prozent

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Maler, Elektriker, Trockenbauer, Schreiner, Metallbauer, Fliesenleger - Fachkräfte werden derzeit an allen Orten gesucht. © Sylvia Lüttich-Gür
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Der Kreis Recklinghausen nähert sich bei den Arbeitslosenzahlen seinem bisherigen Bestwert im Jahr 2019. Es gibt nur noch 160 Arbeitslose mehr als damals. „Im November hat sich der Abbau der Arbeitslosigkeit im Vest noch einmal deutlich fortgesetzt, und zwar über nahezu alle Personengruppen hinweg“, beschreibt Agenturchef Frank Benölken die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt. Dies sei nicht nur für Pandemieverhältnisse zufriedenstellend.

Einzelumschulung als mögliches Konzept

Benölken geht auch davon aus, dass der erfreuliche Trend anhalten werde. Sorge macht ihm jedoch weiterhin der Fachkräftebedarf, der nicht gedeckt werden könne. Deshalb hält es der Agenturchef für sinnvoll, zum Beispiel in betriebliche Einzelumschulung zu investieren.

Dennoch: Über den gesamten Markt betrachtet, reduzierte sich die Arbeitslosenquote im Vergleich zum Oktober um 0,2 Punkte auf 7,7 Prozent. Vor einem Jahr betrug sie noch 8,9 Prozent.

Mittlerweile liegen übrigens die endgültigen Zahlen für die tatsächlich in Anspruch genommene Kurzarbeit von März 2020 bis Mai 2021 im Kreis RE vor. So wurde beispielsweise Kurzarbeitergeld im April 2020 für 20.279 Beschäftigte aus 3338 Betrieben gezahlt.

Arbeitslosenquoten in den Städten (in Klammern Oktober):

Castrop-Rauxel 6,6 % (6,6 %)

Datteln 8,2 % (8,5 %)

Dorsten 6,2 % (6,2 %)

Gladbeck 10,3 % (10,5 %)

Haltern am See 3,1 % (3,2 %)

Herten 9,2 % (9,5 %)

Marl 9,0 % (9,2 %)

Oer-Erkensch. 6,9 % (7,0 %)

Recklingh. 8,6 % (8,8 %)

Waltrop 4,8 % (5,0)

Kreis RE 7,7 % (7,9 %)