Polizeipräsidium Recklinghausen

Beamte ziehen 890 Temposünder aus dem Verkehr

Die Polizei hat sich zum wiederholten Male an den europaweiten Geschwindigkeitskontrollen „Operation Speed“ beteiligt. Es hagelte Verwarn- und Bußgelder.
Autofahrer im Kreis Recklinghausen müssen weiterhin mit Geschwindigkeitskontrollen der Polizei rechnen. © picture alliance/dpa

890 Geschwindigkeitsverstöße hat die Kreispolizeibehörde Recklinghausen in der vergangenen Woche geahndet. Das Recklinghäuser Präsidium, zuständig für die zehn Städte des Kreises RE und die kreisfreie Stadt Bottrop, beteiligte sich vom 9. bis zum 15. August an den europaweiten Geschwindigkeitskontrollen „Operation Speed“ – und hat am Dienstag Bilanz gezogen.

Fahrzeugführer erhielten eine persönliche Ansage

Die Kreispolizei hat sich nach eigenen Angaben bereits mehrfach an diesen Kontrollaktionen beteiligt. In diesem Jahr wurden insgesamt 890 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Der überwiegende Teil der Betroffenen musste nach Angaben der Polizei ein Verwarngeld zahlen, 53 müssen mit einem Bußgeld rechnen. 558 Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer, die zu schnell unterwegs waren, wurden an Ort und Stelle angehalten. „Hier folgte nebst Sanktionen auch ein persönlich gesprochenes Wort“, heißt es in einer Mitteilung des Präsidiums.

Polizei kündigt weitere Tempokontrollen an

Nach wie vor sei zu hohe Geschwindigkeit eine Hauptursache für Unfälle mit schweren Folgen, so die Behörde. Geschwindigkeitsüberwachung bleibe deshalb eine der wichtigsten Aufgaben der Polizei mit dem Ziel, die Zahl der Verkehrsunfälle mit verletzten oder getöteten Menschen zu reduzieren.

Das Polizeipräsidium kündigte auch für die Zukunft weitere Maßnahmen zur Geschwindigkeitsüberwachung an.