Caroline Peters vor einer ihrer Lesungen. © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild (Archiv)
Ruhrfestspiele Recklinghausen

Caroline Peters & „Die Scham“: Souverän, fesselnd, unaufgeregt

Sie ist im Fernsehen omnipräsent, und auf der Bühne ein Ereignis. Caroline Peters

Ich habe ihm in die Augen geschossen – Natalia Ginzburgs Kurzroman „So ist es gewesen“ beginnt und endet mit dem Geständnis einer Mörderin. Ein Satz, wie aus einer Schulkladde. Ein schnörkelloses, nüchternes, ja lakonisches Schlussprotokoll einer Ehe, notiert im Haushaltsbuch der Täterin, die sich zurückerinnert an die Jahre der Ehe und die Zeit davor. Und dabei die Frage nach der Wahrheit stellt.

Sie wurde als beste deutsche Schauspielerin ausgezeichnet

Trotz der Schwere des Buches auch richtig launig

Da hatte der Vater die Axt schon angehoben

Erneaux schreibt schonungslos

Messerscharf seziert die Autorin die Nachkriegszeit

Über die Autorin
Freie Mitarbeiterin
Zugezogen aus dem hohe Norden und geblieben – schon während des Journalistik-Studiums in Dortmund in die Schönheit des Ruhrgebiets ebenso verliebt wie in den Vater der gemeinsame kleinen Tochter. Deshalb: Nie wieder weg hier. Seit über 20 Jahren inzwischen freiberuflich für das Medienhaus Bauer und die Ruhr Nachrichten unterwegs – vor allem in Sachen Freizeit, Kultur und Gesundheit. Wichtiges Anliegen: Medizinische Themen gut und verständlich zu erklären.
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