Annette Schulte Bocholt von der Biologischen Station im Kreis Recklinghausen rät dazu, die Ambrosia-Pflanze durch Ausreißen oder Abmähen zu bekämpfen.
Annette Schulte Bocholt von der Biologischen Station im Kreis Recklinghausen rät dazu, die Ambrosia-Pflanze durch Ausreißen oder Abmähen zu bekämpfen. © Biostation / dpa
Gesundheit

Hochallergen: Wie lässt sich die Ausbreitung der Ambrosia-Pflanze stoppen?

Sie ist unscheinbar, aber gefährlich: Die hochallergene Ambrosia-Pflanze breitet sich immer mehr im Kreis Recklinghausen aus. Eine Expertin gibt Hinweise, wie man das Gewächs bekämpfen kann.

Sie wächst an Straßenrändern, auf Baustellen, in heimischen Gärten oder auf Erdhaufen. „Die Ambrosia-Pflanze hat überall dort gute Bedingungen, wo offene Stellen im Boden sind. Dort können die Samen keimen“, erklärt Annette Schulte Bocholt. Die Botanikerin von der Biologischen Station im Kreis Recklinghausen fügt hinzu: „Die Pflanze ist recht anspruchslos und das macht sie so erfolgreich: Ihr Vorkommen im Kreis Recklinghausen ist eindeutig steigend.“

„Ambrosia-Pollen sind fünfmal allergener als Gräserpollen“

Bekämpfung durch Ausreißen oder Abmähen

Funde sollten gemeldet werden

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Redakteur Regionales
Geboren 1962 in Dortmund, aufgewachsen in Recklinghausen, wo er auch heute mit seiner Familie lebt. Zwischenzeitlich verschlug es ihn zum Studium und zur Promotion nach Köln und Bochum. Dabei standen Germanistik und Philosophie im Mittelpunkt. Als Freund des Schreibens und mit viel Neugierde auf Menschen und ihre Geschichten fühlt er sich im Journalismus am richtigen Platz.
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