Theater

Ein Blick ins neue „Gegendruck“-Stück

Das „Theater Gegendruck“ sorgt immer wieder für bemerkenswerte Aufführungen. Jetzt gibt es Einblicke in seine neue Peter-Weiss-Produktion. Am Sonntag, 22. August, mit dem Marat/Sade-Atelier.
Nach der erfolgreichen Neuproduktion der „Ermittlung“ - hier im September 2020 Initiator Johannes Thorbecke (Theater Gegendruck) mit v.l. Ehefrau Regine, Gerda Koch, Jürgen Pohl und Dr. Ansgar Kortenjann - bereitet das freie Theater Gegendruck die Inszenierung eines weiteren Stücks des schwedisch-deutschen Autors Peter Weiss vor: „Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats…“. © Oliver Kleine

Nach der erfolgreichen Neuproduktion der „Ermittlung“ (Wiederaufnahme im Oktober 2021) bereitet das Freie Theater „Gegendruck“ die Inszenierung eines weiteren Stücks des schwedisch-deutschen Autors Peter Weiss vor: „Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats…“ Premiere ist am Donnerstag, 2. Dezember 2021, auf der Hinterbühne des Ruhrfestspielhauses.

Um interessierten Besuchern einen kleinen Einblick in die Neuproduktion zu geben, veranstaltet das Theater Gegendruck am Sonntag, 22. August, ab 16 Uhr im Recklinghäuser Atelierhaus auf der Königstraße 49a ein Marat/Sade-Atelier.

In der kleinen „Preview“ wird in die historischen Hintergründe des Stücks eingeführt. Die Mitwirkenden spielen Szenen des Stücks. Zu hören sind Ausschnitte aus der Live-Bühnenmusik des Marler Musikers Claudius Reimann. Einen besonderen Platz nehmen außerdem die Puppen der Bochumer Figurenspielerin Desiree Baier ein, die als Insassen des Irrenhauses von Chareton das Ensemble verstärken.

Bei gutem Wetter findet das „Marat/Sade-Atelier“ outdoor vor dem Haupteingang des Atelierhauses statt. Bei schlechtem Wetter ist die Präsentation für Besuchergruppen im Theatersaal von Theater Gegendruck zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Wer sich am Sonntag auf den Weg zum Atelierhaus macht, hat übrigens die Gelegenheit, auch noch zwei Ausstellungen des Atelierhaus e.V. zu erleben: Die Installation von Gudrun Kattke im Ausstellungsraum und Norbert Bückers Bespielung der Wand im Treppenhaus (Titel: DIE Wand), Vernissage: 17 Uhr.

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