Creative Outlaws Club

Ein Wochenende, neun Bands

Es ist nicht Rock am Ring. Aber ein kleines, feines Festival, das am Wochenende im Creative-Outlaw-Club startet. Es gibt neun Musiker/Bands und garantiert jede Menge Spaß und Spiellust.
Hemingway’s Whiskey. © Petra Coddington

Tom „Tornado“ Klatt veranstaltete schon 1969 die ersten Konzerte und Lesungen. Der Recklinghäuser ist ein Urgestein (auch der internationalen) Musikszene und hat selbst mit den wirklich großen Größen schon gearbeitet. Und mit den Kleinsten. Von der Arena bis zum Kiosk oder auch mal im Wohnzimmer. Seit 2019 haben „seine“ Creative Outlaws einen Club für ca. 60 Besucher (Alte Grenzstraße 153D in Recklinghausen). Und da geht es am Wochenende des 27. und 28. August ab 17 Uhr richtig ab. Natürlich gelten die GGG-Regeln, mehr Infos unter http://creative-outlaws-club.de Und hier der Festival-Überblick:

Das Programm am Freitag, 27. August

  • 17 Uhr: Michael Völkel (Liedermacher/Irish Folk/Geschichten-Erzähler). Völkel ist deutscher Liedermacher, Komponist und Multi-Instrumentalist auf Gitarre, Querflöte, Mandoline, Waldzither, Dudelsack, Drehleier, Mundharmonika, siebensaitiger Variation der Trossinger Leier und Perkussion.
  • 18 Uhr: Dreck Päck (American Folkroots/akustisch). Die drei Musiker servieren Songs der 60er und 70er – und verleihen längst vergessen geglaubten Country-Blues und Bluegrass-Songs neues Leben.
  • 19 Uhr: Hemingway‘s Whiskey (Americana). Mix aus altbekannten Liedern im neuen Gewand, heimlichen Gassenhauern und unkaputtbaren Hits.
  • 20 Uhr: Robin Stone (solo). Von alten Folk-Klassikern bis zu modernem Folkrock. Von Dylan bis Rod Stewart, Neil Young bis Sting.
  • 21 Uhr: Steady Drivin Men (Americana). Vom Blues über Rockabilly, Singer and Songwriter bis hin zum Tex-Mex.

Das Programm am Samstag, 28. August

  • 17 Uhr: Rebetikon (griechischer Blues). Rebetikon aus Aachen widmet sich der Rembetiko-Musik, dem „griechischen Blues“. Sie gehört zu einer der populärsten Musikformen Griechenlands, entstanden in der Subkultur der griechischen Großstädte. Die Texte spiegeln das Leid, die alltäglichen Sorgen und Erfahrungen der einfachen Leute wieder.
  • 18.30 Uhr: Akra Boa (Indie/Blues). Er macht seit Jahrzehnten Musik und steckt all seine Energie, seine seelenberührende Stimme, sein bemerkenswertes Gitarrenspiel und viel Herzblut in seine Musik… in jeden Auftritt, in jeden Ton – ob gesungen, und/oder auf der Harp gespielt.
  • 20 Uhr: Captain Twang (Surf/Blues/Rock’n’Roll). American Roots Musik zumeist in deutscher Sprache. Kohlenpott trifft auf Prärie, Udo Lindenberg auf David Bowie oder auch Kraftwerk.
  • 21.30 Uhr: Les Petits Bonbons (Avantgarde Rock). Fischer Z treffen auf Stoppok, Amon Düül auf Ideal, Soft Machine auf Grateful Dead, Edgar Alan Poe auf William Burroughs, verspricht Tom Klatt. Ach ja: Und Dada trifft auf Surrealismus. Was diese Band aus Dortmund an Sound zaubert, ist wohl sehr ungewöhnlich – aber sicher auch einmalig.
    http://creative-outlaws-club.de
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