Zurück in der freien Wildbahn

Gladbeck: Gerettet – Feuerwehr befreit ein Reh aus einem Metallzaun

Mit ein paar Schürfwunden ist ein Reh davongekommen, das mit seinem Hinterteil in einem Metallzaun festgeklemmt war. Das war in Gladbeck nicht die einzige tierische Rettungsaktion in diesen Tagen.
Die Feuerwehr Gladbeck rettet ein Reh. Um es zu beruhigen, haben die Einsatzkräfte eine Decke über das Tier gelegt. © Feuerwehr Gladbeck

Mit hydraulischem Rettungsgerät hat die Feuerwehr in Gladbeck ein Reh befreit, das mit seinem Hinterteil in einem Metallzaun festgeklemmt war. Das Tier erlitt nur leichte Schürfwunden und konnte wieder in die freie Wildbahn entlassen werden.

Es ist nicht der erste Fall dieser Art

Ein Radfahrer hatte das Reh am Freitag auf der Frentroper Straße bemerkt und die Feuerwehr gerufen. Diese stellte vor Ort fest, dass das Reh vermutlich versucht hatte, sich zwischen zwei Stahlstäben eines Metallzauns hindurchzuzwängen. Hierbei seien allerdings die etwas breiteren Hinterläufe des Tieres zwischen den Stäben steckengeblieben.

„Durch den angeborenen Fluchtinstinkt versuchte das Tier immer wieder nach vorn zu flüchten und verschlimmerte die Lage allmählich immer weiter“, heißt es in einer Mitteilung der Feuerwehr Gladbeck. Um das Tier zu beruhigen und den Fluchtinstinkt zu unterdrücken, hätten die Kräfte der Feuerwehr zunächst den Kopf des Tieres mit einer Decke bedeckt. Anschließend seien dann mit hydraulischem Rettungsgerät die Metallstäbe so weit auseinandergedrückt worden, dass sich das Tier befreien konnte.

Mitte April hatte sich bereits ein ganz ähnlicher Fall an der Frentroper Straße in Gladbeck ereignet.

Zuletzt hatte Pony Jonas in Gladbeck für tierische Einsätze gesorgt. Die Polizei musste das Pferd gleich zwei Mal retten, weil es von der heimischen Weide ausgebüxt war und für Gefahr im Bereich der B224 gesorgt hatte.

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