Dozent Bernard Krüsemann und Studentin Tugce Istar präsentieren ein Beispiel der Lithophanie: Von unten mit dem Handy beleuchtet, erscheint das Motiv des bearbeiteten Fotos - hier ein Frauengesicht. © Meike Holz
Westfälische Hochschule

Hochschule in RE: Studentin Tugce Istar experimentiert im Makerspace

Studenten sollen mehr praktisch arbeiten, ausprobieren, Ideen und Gründergeist entwickeln. Dafür gibt es an der Hochschule in Recklinghausen eine spezielle Werkstatt. Tugce Istar ist vom Makerspace begeistert.

In einer Ecke der Halle steht ein ausrangiertes Friedhofs-Fahrzeug, das Studenten mit einem Elektromotor ausgestattet und wieder fahrtüchtig gemacht haben. Auch Ersatzbügel für ein populäres, aber schnell zerbrechendes Kopfhörer-Modell sind hier schon mit Hilfe eines 3-D-Druckers gefertigt worden. Und Studentin Tugce Istar zeigt stolz ein unscheinbares Plastik-Rechteck: Wenn sie es gegen das Licht hält, erscheint wie von Zauberhand das Bild einer Katze auf dem weißen Kunststoff. „Das ist Lithophanie“, erklärt sie das Verfahren, an dem sie zusammen mit Bernard Krüsemann gearbeitet hat.

„Hier kann man alles machen, was das Erfinderherz begehrt“

Die Freude am Machen soll durch das Makerspace geweckt werden

Hier können Studierende Erfahrungen sammeln

Über den Autor
Redakteur Regionales
Geboren 1962 in Dortmund, aufgewachsen in Recklinghausen, wo er auch heute mit seiner Familie lebt. Zwischenzeitlich verschlug es ihn zum Studium und zur Promotion nach Köln und Bochum. Dabei standen Germanistik und Philosophie im Mittelpunkt. Als Freund des Schreibens und mit viel Neugierde auf Menschen und ihre Geschichten fühlt er sich im Journalismus am richtigen Platz.
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