Tipps zum Start in die Ferien

Im Blindflug in den Urlaub: Polizei im Kreis RE sorgt sich um die Reisenden

Am Wochenende starten viele Familien in die Ferien. Wer sich mit dem Auto auf den Weg macht, sollte einige wichtige Dinge beherzigen.
Ein Blick aufs Handy während der Fahrt kann im Falle eines Unfalls den ganzen Urlaub gefährden. © picture alliance / dpa

Viele Familien machen sich am Wochenende auf den Weg in die Ferien. Das Auto ist dabei ein bevorzugtes Transportmittel. Das Polizeipräsidium Recklinghausen sorgt sich um die Sicherheit der Reisenden und appelliert an die Fahrer, sich nicht ablenken zu lassen. Und hierbei denkt die Polizei insbesondere an das Smartphone.

Selbst ein kurzer, nur zwei Sekunden währender Blick auf das Display reicht, um bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h rund 30 Meter unkontrolliert unterwegs zu sein. Bei höheren Geschwindigkeiten auf der Autobahn ist der „Blindflug“ noch weitaus riskanter. „Jede Ablenkung erhöht das Unfallrisiko. Keine WhatsApp und kein Anruf sind so wichtig, dass man dafür das eigene und das Leben Anderer gefährdet“, betont die Recklinghäuser Polizei.

Wer den Abstand nicht einhält, geht ein großes Risiko ein

Auf seiner Internetseite hat das Präsidium unter der Überschrift „Urlaub – aber sicher!“ einige Tipps für Autofahrer zusammengestellt:

– Die Polizei appelliert, Abstand zum Vordermann zu halten. Abstandsunterschreitungen seien, neben zu hoher Geschwindigkeit sowie Fahrstreifenwechseln, wesentliche Ursachen von Unfällen auf Autobahnen.

– Mitfahrende Kinder müssen richtig gesichert werden. Für Mädchen und Jungen unter 12 Jahren gebe es keine Alternative zum Kindersitz.

– Auch die Ladung sollte im Auto so verstaut werden, dass keine Gepäckstücke umherfliegen können. So werde schweren Verletzungen vorgebeugt.

Dieses Kind ist ausreichend gesichert. Zum Kindersitz gibt es keine Alternative, sagt die Polizei. © picture alliance/dpa/dpa-tmn

Rechtzeitig eine Pause einlegen

– Die Polizei appelliert an die Menschen hinter dem Steuer, Pausen zu machen und nicht zu fahren, wenn sie sich müde und erschöpft fühlen. Müdigkeit am Steuer sei ein unterschätztes Unfallrisiko im Straßenverkehr.

– Was immer noch viele vergessen: Wenn der Verkehr sich staut, ist eine Rettungsgasse zu bilden. Fahrzeuge auf dem linken Fahrstreifen fahren weiter links, alle anderen orientieren sich nach rechts. Für Hilfskräfte auf dem Weg zum Unfallort könne jede Sekunde zählen, betont die Polizei.

Der Abend in Recklinghausen

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