Auf dem Ausbildungsmarkt muss nach etwas passieren, stellten (v.l.) Christian Schneider, stellvertretender Geschäftsführer der Arbeitsagentur Recklinghausen, Ausbildungsstellenvermittlerin Sarah Klawuhn sowie die Unternehmer Dr. Gabriel Litzenberger und Benjamin Litzenberger fest. © Michael Wallkötter
Ausbildungsmarkt

Beste Chancen auf einen Ausbildungsplatz – aber nur auf dem Papier

Arbeitgeber und Bewerber finden im Kreis RE nicht zueinander. Wenige Wochen vor dem Ausbildungsstart ist die Hälfte aller Lehrstellen noch unbesetzt. Eine Marler Firma wird selbst aktiv.

Zu keiner Zeit seit vielen Jahren war die Chance für junge Leute im Kreis Recklinghausen größer, einen Ausbildungsplatz zu finden. Es gibt aktuell mehr unbesetzte Lehrstellen (1685) als Bewerber (1580). Doch die Rechnung geht nur auf dem Papier auf. Arbeitgeber und Schulabgänger finden nicht zueinander, zumindest nicht in ausreichendem Maße. „Das hängt mit den Interessen und Neigungen der Bewerber zusammen, oder auch mit ihren persönlichen individuellen Voraussetzungen“, sagt der stellvertretende Geschäftsführer der Arbeitsagentur Recklinghausen, Christian Schneider.

Die Firma Liftec will noch zwei Auszubildende einstellen

Im persönlichen Kennenlernen die Potenziale erkennen

Ein Drittel der Jugendlichen hat noch keinen festen Plan

Alle unversorgten Bewerber werden noch einmal angeschrieben

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Geboren 1960 in Haltern am See, aufgewachsen in Marl und jetzt wohnhaft in Dorsten: Ein Mensch, der tief verwurzelt ist im Kreis Recklinghausen und dort auch seit mehreren Jahrzehnten seine journalistische Heimat gefunden hat. Schwerpunkte sind die Kommunal- und Regionalpolitik sowie Wirtschafts- und Verbraucherthemen.
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