Corona im Kreis

Nur schwer vorerkrankte Kinder

Arztpraxen mussten Eltern abweisen, die sich um eine Bescheinigung für einen Impftermin bemüht hatten.
Nicht alle Menschen erhalten den gewünschten Piks. © dpa

Arztpraxen im Kreis Recklinghausen hatten am Donnerstag viele Anfragen von Eltern, deren Kinder an einer chronischen Erkrankung leiden. Sie baten um die Ausstellung einer Bescheinigung, die für einen Impftermin erforderlich ist. Eltern mussten jedoch teilweise abgewiesen werden, weil ihre Kinder die Voraussetzungen nicht erfüllen.

Der am Mittwoch (5. Mai) vom Land veröffentlichte Erlass sieht nämlich vor, dass lediglich Eltern von schwer vorerkrankten Minderjährigen, die selbst nicht geimpft werden können, zum jetzigen Zeitpunkt einen Anspruch auf eine Immunisierung haben. Dabei muss es sich um eine Vorerkrankung nach §3 Abs. 1 Nr. 2 der Coronaimpfverordnung handeln. Dem Impfzentrum ist eine entsprechende ärztliche Bescheinigung vorzulegen.

Termine müssen über das Portal der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe gebucht werden (Internet: www.116117.de, Telefon 080011611702). Bis zum Impferlass vom 5. Mai hatten Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen, chronisch Vorerkrankte und ihre Kontaktpersonen die Möglichkeit, Termine über das Portal „Terminland“ des Kreises zu buchen. Die bis zu diesem Zeitpunkt vereinbarte Termine bleiben nach Angaben der Kreisverwaltung bestehen.

Detaillierte Informationen zum Impfen, zum Recklinghäuser Impfzentrum sowie zu den unterschiedlichen Anmeldewegen der impfberechtigten Gruppen können Interessierte auf der Internetseite der Kreisverwaltung nachlesen.

Lesen Sie jetzt