Ruhrfestspiele: Diese Stars lesen und diskutieren

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Charly Hübner kehrt zurück auf den Grünen Hügel in Recklinghausen. © Peter Hartwig
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Sie sind ein fester Bestandteil der Recklinghäuser Ruhrfestspiele – und beim Publikum extrem beliebt: Die hochkarätig besetzten sonntäglichen Lesungen morgens um 11.00 Uhr – und inzwischen auch die Gespräche mit Literaturkritiker Denis Scheck. Beides wird fortgesetzt.

Edgar Selge: Scheck unterhält sich diesmal mit Größen wie zum Beispiel Edgar Selge, der mit 73 Jahren nun sein hochgelobtes literarisches Debüt „Hast du uns endlich gefunden“ vorgelegt hat (8. Mai, 20 Uhr, Festspielhaus).

Harald Schmidt: Zu Gast ist aber auch Harald Schmidt, der in seinem neuen Buch einen überraschenden Blick auf Wesen und Werk Thomas Bernhards wirft (16. Mai, 20 Uhr, Festspielhaus).

Paul Maar: Ihn wollten die Ruhrfestspiele schon mehrfach einladen. Jetzt ist der Erfinder des „Sams“ da – und bringt „Wie alles kam. Roman meiner Kindheit“ mit (24. Mai, 20 Uhr, Festspielhaus).

Antje Rávik Strubel: Die Trägerin des Deutschen Buchpreises („Blaue Frau“) diskutiert mit Scheck über Literatur als „fragile Gegenmacht, die sich Unrecht und Gewalt aller Verzweiflung zum Trotz entgegenstellt“ (10. Juni, 20 Uhr, Festspielhaus).

Liest in diesem Jahr wieder bei den Ruhrfestspielen. Und zwar „Die Scham“ von Annie Erneaux: Caroline Peters. © Mirjam Knickriem

Caroline Peters liest in diesem Jahr wieder bei den Ruhrfestspielen. Und zwar „Die Scham“ von Annie Erneaux, einer der aktuell bedeutendsten französischsprachigen Schriftstellerinnen (8. Mai, 11 Uhr, Festspielhaus).

Fritzi Haberlandt hat sich „Die Legende vom heiligen Julian“ von Gustave Flaubert vorgenommen. Es ist die ungeheuerliche Geschichte von Julian, der seine Eltern ermordet hat – und trotzdem ein Heiliger wird. Eine Art mittelalterlicher Ödipus, so die Ruhrfestspiele (15. Mai, 11 Uhr, Festspielhaus).

Charly Hübner ist ebenfalls wieder da. Und es ist ganz sicher wieder ein großes Vergnügen. Der Mann ist einfach zu gut. Diesmal bringt er „Am laufenden Band. Aufzeichnungen aus der Fabrik“ von Joseph Ponthus mit. Es ist die Geschichte eines jungen Mannes, der von seiner Zeitarbeit in Fischfabriken und Schlachthöfen in der Bretagne erzählt. Hart und humorig. Passt zu Hübner (29. Mai, 11 Uhr, Festspielhaus).

Friederike Becht wiederum „singt“ an ihrem Sonntagmorgen ein Hohelied auf Mitmenschlichkeit und Solidarität. Und zwar mit Anna Seghers „Der Ausflug der toten Mädchen“ (5. Juni, 11 Uhr, Festspielhaus).

Der Vorverkauf startet am 10. März um 9 Uhr im RZ-Ticketcenter in Recklinghausen, im i-Punkt im Marler Stern, unter Tel. 0 23 61 / 9 21 80 oder im Internet: www.ruhrfestspiele.de