Kalender für künftige Erstklässler

Spielerisch im Kreis Recklinghausen auf die Schule vorbereiten

Im Kreis Recklinghausen soll „Ein Bär kommt in die Schule“ den Übergang von Kindergarten zur Grundschule erleichtern.
Bald ist es wieder soweit: Nach den Sommerferien starten die Erstklässler in die Schulen. © picture alliance/dpa

Was steckt hinter dieser Aktion? Die Wochen vor der Einschulung sind für viele Kinder eine aufregende Zeit. Auf sie wartet ein ganz neuer Lebensabschnitt. „Normalerweise begleiten Fachkräfte in den Kitas und Grundschulen die angehenden Schulkinder beim Übergang in die Grundschule. Das war in diesem Jahr pandemiebedingt nicht in gewohntem Maße möglich“, sagt Landrat Bodo Klimpel. „Umso schöner ist, dass die Fachleute aus den Verwaltungen gemeinsam einen Kalender entwickelt haben, der Vorfreude auf den ersten Schultag macht und die Zeit bis zur Einschulung verkürzt.“

Spielerische Vorbereitung

Das „ÜKIGS Netzwerk“ (Übergang Kita-Grundschule) hat viele liebevolle Ideen in den Kalender „Ein Bär kommt in die Schule“ eingebaut. Er soll die Kinder spielerisch auf den ersten Schultag vorbereiten und beginnt 20 Tage vor der Einschulung.

Tag für Tag können die künftigen Schulkinder dann die verbleibenden Tage bis zur Einschulung herunterzählen und sich die Zeit mit aufmunternden Geschichten, Bastelanleitungen oder Rätseln verkürzen. Zusätzlich wird es auf einer Internetseite passende Audiospuren zu den Geschichten im Kalender geben – in deutscher, englischer, türkischer und arabischer Sprache.

6.000 Schülerinnen und Schüler werden nach den Ferien in die erste Klasse kommen. Die Städte sorgen dafür, dass die Kinder den Kalender bis Anfang Juli bekommen.

Der Kalender ist ein Gemeinschaftswerk des „ÜKIGS Netzwerks“, das sich aus dem Fachdienst Bildung und dem Kommunalen Integrationszentrum der Kreisverwaltung Recklinghausen sowie Vertreterinnen aller zehn kreisangehörigen Städte zusammensetzt. Die Entwicklung und Produktion des Kalenders erfolgte im Rahmen der Bildungsinitiative RuhrFutur, die Koordinierung lag beim Fachdienst Bildung der Kreisverwaltung.

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