Ruhrfestspiele

„The Walk“ wird auf den 4. Oktober verschoben

Es ist ein spektakuläres Kunstprojekt der Ruhrfestspiele, das am Sonntag auf der Halde Hoheward stattfinden sollte. Doch „The Walk“ musste wegen einer Sturmwarnung abgesagt werden. Die gute Nachricht: Am Montag, 4. Oktober, von 14 bis 15 Uhr, findet das Spektakel statt.
Little Amal. © Joag van Rooyen

Auf der Halde Hoheward wollten lokale Schulen, Vereine, Initiativen und Menschenrechtsorganisationen am Sonntag, 3. Oktober, das Flüchtlingsmädchen Amal begrüßen. Amal ist eigentlich ein kleines Mädchen. Ein Kind auf der Flucht, auf der Suche nach seiner Mutter. Ihre Route ist die von Tausenden. Sie startete im Juli dieses Jahres an der syrisch-türkischen Grenze und bahnt sich seitdem ihren Weg durch die Türkei nach Europa.

Aber Amal ist nicht einfach ein kleines Mädchen. Sie ist eine Puppe, „The Walk“ ein internationales, grenzübergreifendes Kunstprojekt, initiiert von den Londoner Good Chance Productions. Die dreieinhalb Meter große Puppe der kleinen Amal wurde von der renommierten Handspring Puppet Company kreiert. Rund 8.000 Kilometer durch acht Länder wird Little Amal zurücklegen, um auf die Flüchtlingskrise aufmerksam zu machen. Im Fokus die Kinder, die weltweit auf der Flucht sind, oftmals getrennt von ihren Familien.

Leider mussten die Ruhrfestspiele allerdings aktuell mitteilen, dass „The Walk“ wegen der angekündigten Sturmwarnung ausfallen muss. Doch am Montag, 4. Oktober, findet das Spektakel von 14 bis 15 Uhr dennoch statt.

Mehr Infos unter www.ruhrfestspiele.de

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