Lesung

„Totkehlchen“ im Bestattungsinstitut

Er wurde in Recklinghausen geboren, ist in Oer-Erkenschwick aufgewachsen. Er war Musik-Journalist, Konzert-Agent und ist Schriftsteller. Jetzt kommt Thomas Matiszik zur Lesung nach RE, hat ein altes Buch im Gepäck – und ein neues in Planung.
Thomas Matiszik. © Angelika Vergin

Thomas Matiszik wurde 1967 in Recklinghausen geboren und wuchs in Oer-Erkenschwick als jüngstes von vier Kindern auf. Nach 12 Semestern Lehramtsstudium an der Ruhruni Bochum arbeitete er als freier Musik-Journalist für 1Live und WDR2 und schrieb Artikel für Stadt- und Musikmagazine.

Konzertagent für die H-Blockx oder auch Kevin Costner

Mitte der 90er allerdings wechselte er die Seiten – und arbeitete als freier Konzertagent in Bochum für Bands wie Reamonn, die H-Blockx oder auch Hollywood-Star Kevin Costner. Mit seiner Frau und seinen drei Kindern lebt er heute unweit von Dortmund im beschaulichen Holzwickede.

Das Cover zu Totkehlchen. © Verlag © Verlag

2013 begann er mit dem Krimi „Karlchen“

Ende 2013 begann Matiszik mit seinem Debütroman „Karlchen“. Und er hatte Erfolg. Seine inzwischen drei Romane sind bekannt als die Modrich-Trilogie – und fanden Fans bei Publikum und Kritik. Und genau darum geht es in der Lesung, die am 17. September ab 18.30 Uhr bei freiem Eintritt bei „Bestattungen Wittstamm“ auf der Castroper Straße 203 in Recklinghausen über die Bühne geht (Anmeldung: 02361/61449 oder info@bestattungen-wittstamm.de). Es geht um „Totkehlchen“.

Er trägt vor, interpretiert, singt

Matiszik liest bei seinen Lesungen allerdings nicht nur, er trägt vor, er interpretiert, er schlüpft in die Rollen seiner Protagonisten. Ob es der Serienmörder Karl Ressler, ein hyperventilierender Transvestit oder Alexej Sobukov, der russische Auftragskiller aus Matisziks drittem Roman Totkehlchen ist. Dazu gehört auch der Gesang – mal Blues, Country, Rock oder Pop. Begleitet wird Matiszik von einem Keyboarder, „einem guten, alten Freund aus der ersten Band“.

Am 27. September erscheint „Selbst ist der Tod“

Ach ja: Der neueste Streich ist schon in Planung: Am 27. September erscheint „Selbst ist der Tod“ – Ein Corinna-Dupont-Thriller. Ein Gerichtsvollzieher begeht Selbstmord. Ein angesehener Chefarzt springt in den Tod. Corinna Dupont – bisweilen leicht chaotische Ex-Polizistin mit messerscharfem Verstand und ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn – erhält den Auftrag, die Wahrheit über die Geschehnisse herauszufinden. Die Spuren führen sie durch die dunklen Quartiere des Ruhrgebiets und lassen sie nach und nach neue, schreckliche Dinge und Machenschaften mit Verstrickungen in höchste Ebenen erfahren. Corinna Dupont wird dabei auch mit den Schatten ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert und gerät in einen Sog, der sie das Leben kosten kann.

Der Auftakt zur Corinna-Dupont-Reihe

„Selbst ist der Tod“ ist der Auftakt zur Corinna-Dupont-Reihe. Der temporeiche Pageturner überrascht mit unvorhersehbaren Handlungssträngen, die Matiszik miteinander verknüpft. „Selbst ist der Tod“ hat bis zu seinem fulminanten Finale noch einige überraschende Wendungen parat und punktet mit Härte, Authentizität und schwarzem Humor.

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