Urlaub in den Bergen? Martin Kentschke, beim Deutschen Alpenverein Vorstandsvorsitzender der Sektion Recklinghausen, gibt Tipps. © Meike Holz
Sommer 2022

Urlaub in den Bergen: Das rät Alpenvereins-Chef Kentschke aus Recklinghausen

Martin Kentschke ist beim Deutschen Alpenverein Vorsitzender der Sektion Recklinghausen. Ihm ist die Sicherheit der Touristen wichtig - und der Umweltschutz. Von „Instagram-Hotspots“ rät er ab.

Das Karwendelgebirge spiegelt sich dramatisch im Barmsee – und auf der Wiese davor machen Foto-Touristen Selbstporträts, um sie in den sozialen Netzwerken zu veröffentlichen. So wie Krün nördlich von Mittenwald ergeht es in den Bergen etlichen Orten, die von „Instagram-Pilgern“ nur mal eben für ein Selfie aufgesucht und rasch wieder verlassen werden – und die unter diesem „Übertourismus“ leiden. „Es gibt doch so viele interessante Ziele in den Bergen“, sagt Martin Kentschke in die Richtung all jener, die gerade in die Detailplanung ihres Urlaubs einsteigen. Und appelliert: „Bitte denken Sie darüber nach, ob Sie wirklich unbedingt einen dieser Hotspots aufsuchen müssen.“

Bergsportverein und Umweltschutzorganisation

Tagestouren in der Haard oder Üfter Mark

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Redakteur
Jahrgang 1972. Recklinghäuser. Hat in Göttingen studiert (Diplom-Sozialwirt) – und parallel dazu als freier Sportjournalist gearbeitet. Volontariat beim Medienhaus Bauer. Anschließend Politik-/Nachrichtenredaktion. Seit 2005 in der Regional- bzw. Kreisredaktion. Fühlt sich in der Stadionkurve genauso wohl wie im großen Saal des Ruhrfestspielhauses. Filmpreisträgerin oder Vierlingsmutter, ehrenamtlicher Seelsorger oder professioneller Sportler, Existenzgründerin oder Holocaust-Überlebender: Es sind die Begegnungen mit Menschen, die er an seinem Beruf so schätzt.
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