Verschwörungserzählungen sind attraktiv, weil Menschen in komplizierten Zeiten eine Sehnsucht nach einfachen Antworten haben: Das sagen Lars Gräßer und Aycha Riffi von der Grimme-Akademie. © Markus Geling
Von der flachen Erde bis zu Chemtrails

Verschwörungserzählungen im Corona-Aufwind: Grimme-Tipps zum Umgang damit

Verschwörungserzählungen haben durch die Corona-Krise Aufwind bekommen. Sie sind eine Gefahr für die Gesellschaft. Die Marler Grimme-Akademie hält mit politischer Medienbildung dagegen.

Verschwörungserzählungen gab es schon immer. Aber durch Corona haben sie noch einmal Aufwind bekommen. „Wir leben in einer Zeit starker Verunsicherung. Keiner weiß, wie es weitergeht“, sagt Aycha Riffi von der Grimme-Akademie mit Blick auf die Pandemie. „Und deshalb sehnen sich viele Menschen nach einfachen Antworten“ – wohl in der Hoffnung, die Krise so für sich in den Griff zu kriegen, das Gefühl der Macht- und Orientierungslosigkeit zu überwinden.

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Jahrgang 1972. Recklinghäuser. Hat in Göttingen studiert (Diplom-Sozialwirt) – und parallel dazu als freier Sportjournalist gearbeitet. Volontariat beim Medienhaus Bauer. Anschließend Politik-/Nachrichtenredaktion. Seit 2005 in der Regional- bzw. Kreisredaktion. Fühlt sich in der Stadionkurve genauso wohl wie im großen Saal des Ruhrfestspielhauses. Filmpreisträgerin oder Vierlingsmutter, ehrenamtlicher Seelsorger oder professioneller Sportler, Existenzgründerin oder Holocaust-Überlebender: Es sind die Begegnungen mit Menschen, die er an seinem Beruf so schätzt.
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Markus Geling

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