Letztes Konzert der Reihe „Wie sich die Zeit verzweigt“

Wenn Tatort-Chef Martin Brambach im Recklinghäuser Festspielhaus liest

Christine Sommer und Martin Brambach lesen Claire und Yvan Goll. Ein Erlebnis. Besonders im Konzert „Der neue Orpheus“ im Recklinghäuser Festspielhaus.
Martin Brambach und Christine Sommer. © Niko S. Reich

Am 12. Dezember um 17 Uhr findet das letzte Konzert der Reihe „Wie sich die Zeit verzweigt“ im Saal Kassiopeia des Ruhrfestspielhauses statt. Im Mittelpunkt steht einer der großen Briefwechsel der Literatur: Die leidenschaftliche, schicksalhafte Begegnung des Dichter-Ehepaares Claire und Yvan Goll mit berufsbedingten Trennungen, Erfolgen und Misserfolgen, Krankheiten und der Emigration in die USA schlägt sich im Briefwechsel der Jahre 1917 bis 1950 nieder. Eine Auswahl dieser Korrespondenz wird vom renommierten Schauspieler-Ehepaar Christine Sommer und Tatort-Chef Martin Brambach gelesen.

Sängerin ist die Kölner Sopranistin Barbara Schachtner

Musikalisch eingerahmt werden die Prosatexte durch zwei Yvan-Goll-Vertonungen: dem Liedzyklus „Abendgesang“ von Marcel Mihalovici sowie der Kantate „Der neue Orpheus“ von Kurt Weill – beide ebenso wie die Dichter jüdischer Herkunft. Als Sängerin wurde die bekannte Kölner Sopranistin Barbara Schachtner gewonnen, die von Jay Wang bzw. Rainer Maria Klaas am Klavier begleitet wird. Den Instrumentalisten „Orpheus“ stellt in der Weill-Kantate Misha Nodelman dar, Konzertmeister der Neuen Philharmonie Westfalen.

Karten im RZ-Ticket-Center, Breite Str. 4, Recklinghausen; Tel.: 02361/18052700, im Buchladen Attatroll, Herner Str. 16, Recklinghausen oder unter www.kultur-kommt-ticket.de

Der Abend in Recklinghausen

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