Prävention

Mehr Sexualpädagogik an Marler Schulen?

Ausschüsse des Stadtrats beraten auf Antrag von drei Fraktionen über den möglichen Ausbau der Angebote. Die Verwaltung soll Finanzierungsmöglichkeiten ausloten.
Mehr Sexualpädagogik fordern Maresa Kallmeier (SPD), Britta Kaufmann (Leiterin von pro familia), Claudia Flaisch (Die Linke) und Jaqueline Nickholz (SPD Fraktion Marl). © privat

Sollen Angebote der Sexualpädagogik und die Prävention sexualisierter Gewalt an Marler Schulen ausgebaut werden? Auf Antrag der Fraktionen von SPD, Wählergemeinschaft Die Grünen und Linke werden sich der Ausschuss für Geschlechtergerechtigkeit, Vielfalt und Toleranz sowie der Ausschuss für Schule und Sport in ihren nächsten Sitzungen mit dem Thema beschäftigen. Der Antrag sieht ferner vor, dass die Verwaltung darstellen soll, welche Angebote in diesem Schuljahr an Grundschulen und weiterführenden Schulen in Marl geplant sind und an welchen Schulen keine Angebote stattfinden. Die Verwaltung wird gebeten darzustellen: Wie werden die Angebote finanziert? Wie könnte ein Ausbau finanziert werden? Können Fördermittel akquiriert werden?

Die Fraktionen begründen ihren Antrag wie folgt: Durch Corona konnten viele bewährte Präventionsangebote in den Schulen nicht durchgeführt werden. Umso wichtiger ist es, dass die Angebote nun wieder stattfinden und sogar ausgebaut werden. Mädchen und Frauen sind laut Kriminalstatistik häufiger von sexualisierter Gewalt betroffen. Geschlechtsspezifische Gewalt muss bereits im jungen Alter bekämpft werden. Hier wird der Grundstein für eine selbstbewusste Persönlichkeit gelegt. In der Schule können alle Kinder und Jugendlichen erreicht und für die Themen sensibilisiert werden.

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