Da geht dem Natur- und Tierfreund das Herz auf: Wer, was selten genug geschieht, Rehe in freier Wildbahn sichtet, ist berührt. © picture alliance/dpa
Hund stöbert Jagd-Überreste auf

Aufregung in der Haard: Spaziergänger findet durchschossene Lunge eines Rehs

Der Hund eines Spaziergängers stöbert in der Haard Herz und Lunge eines erschossenen Rehs auf. Der Halter macht seinem Entsetzen im Internet Luft. Die Emotionen kochen hoch. Zu Recht?

Jagd ist ein umstrittenes, emotional hochbesetztes Thema – so manchem Tierfreund geht sie völlig gegen den Strich; zumal wenn er, wie kürzlich ein Oer-Erkenschwicker, auf Organe eines erlegten Wildes, mutmaßlich ein Reh, stößt. Empört veröffentlicht der Finder Fotos. Sie zeigen das Herz und die durchschossene Lunge des Rehs. „Einfach weggeworfen“, kommentiert er und beklagt, wie traurig wenig die Kreatur von den „Hobbymördern“ wertgeschätzt werde. So ist das allerdings nicht.

Ausweiden vor Ort ist gängige Praxis

Organe sind Futter für andere Waldbewohner

Die Jagd auf Rehe ist das eine, das Retten von Kitzen das andere

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Es gibt keinen Menschen, kein Thema, über den/das zu schreiben sich nicht lohnte; eine Erfahrung aus nahezu 40 Jahren im Medienhaus Bauer. Privat: am liebsten in der Natur mit zwei Altdeutschen Möpsen und dem Tierschutz verpflichtet.
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