Joachim Schmidt kommentiert die schwierige Lage der Gastronomen und den Spezialfall „Mutter Wehner“. © Stephan Schütze
Kommentar

Oer-Erkenschwicker Traditions-Gastronomie „Mutter Wehner“ muss überleben

„Mutter Wehner“ schließt wegen Corona. Als ich das hörte, dachte ich spontan: „Nein, nicht die auch noch!“ Doch es droht keine Pleite. Die Betreiber der Traditionsgaststätte sind nur vorsichtig.

Und Vorsicht ist für Unternehmer der von der 2Gplus-Regel gebeutelten Gastronomie-Branche zurzeit die Mutter der Porzellankiste. Denn genauso wie Gastro-Kunden für den Spontan-Besuch in einer Pommes-Bude zuvor keinen umständlichen Coronatest machen, denkt man vor einem Waldspaziergang kaum daran, den Impfpass einzustecken und die Warteschlange vor dem Testcenter zu bewältigen.

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Über den Autor
Redaktionsleiter
Aufgewachsen in den 60er-Jahren in Recklinghausen, zum Studium nach Münster ausgewandert und nach vielen langen Reisen als Journalist in Hamburg gelandet, seit 1996 in verschiedenen Funktionen im Medienhaus Bauer. Kurz nach dem Fall der Mauer, in Rostock, durfte ich erleben, wie man Zeitung auch ohne Technik (wie funktionierende Telefone) “zu Fuß” machen kann. Sehr lehrreich - und oft ein Abenteuer. Heute bin ich froh über unsere gute technische Ausstattung. Nur mit ihrer Hilfe geht’s in die digitale Zukunft. Gute alte Tugenden des Journalismus nehme ich mit.
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Joachim Schmidt

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