Eine Frau und ein Mann stehen vor einem Feld mit hellen Steinen.
Stellen die neue Fläche für Baumbestattungen auf dem Waldfriedhof in Oer-Erkenschwick vor: Die städtische Gärtnermeisterin Heike Kassack sowie Friedhofsgärtner Ingbert Eisenblätter. © Jörg Müller
Neue Bestattungsformen

Waldfriedhof in Oer-Erkenschwick: Letzte Ruhestätte am Gingkobaum

Die Bestattungskultur befindet sich im Wandel. Die Zahl der Beisetzungen auf dem Waldfriedhof in Oer-Erkenschwick bleibt konstant. Aber kaum jemand wählt noch Sargbeisetzungen. Der Bauhof reagiert.

Ingbert Eisenblätter ist seit mehr als 40 Jahren bei der Stadt Oer-Erkenschwick als Friedhofsgärtner beschäftigt. „Die Zahl der Beisetzungen ist in diesen vier Jahrzehnten eigentlich immer konstant geblieben. Wir hatten stets rund 300 Beerdigungen im Jahr. Das ist auch heute noch so. Verändert hat sich nur die Art der Beisetzungen, denn kaum ein Angehöriger wählt für den Verstorbenen noch eine klassische Sargbestattung. Und auf diesen Wandel in der Bestattungskultur haben die Mitarbeiter des Baubetriebshofs der Stadt reagiert. Sie bieten nun eine Vielzahl an alternativen Bestattungsmöglichkeiten an. Am Mittwoch (11.5.) wurde der nunmehr schon dritte Bereich für Baumbestattungen vorgestellt.

Urnenbeisetzungen werden in Oer-Erkenschwick am meisten gefragt

Waldfriedhof in Oer-Erkenschwick wird zum Ort der Begegnung

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Redakteur Ostvest
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