Ein Monarchfalter sitzt auf der Nase einer Frau
Auch Schmetterlinge wie dieser Monarchfalter wurde beim ersten Zählzeitraum des Nabu-Insektensommers in Oer-Erkenschwick, Datteln und Waltrop entdeckt. © picture alliance/dpa/El Universal via ZUMA Wire
Aktion des Naturschutzbundes

Insektensterben: Naturschützer bitten im Ostvest, die Sechsbeiner zu zählen

Alljährlich ruft der Naturschutzbund auch in Oer-Erkenschwick, Datteln und Waltrop dazu auf, Insekten zu zählen. Die bisherige Bilanz ist ernüchternd - weniger Beobachter melden weniger Insekten.

30.000 heimische Insektenarten gibt es. Muss man die alle kennen? Nein! Einige Insekten sind aber so häufig, dass ein Kennenlernen lohnt. Eine gute Gelegenheit dazu ist der „Insektensommer“ des Naturschutzbundes (Nabu). Dabei sind alle Naturliebhaber in Datteln, Waltrop und Oer-Erkenschwick aufgerufen, alles, was sechs Beine hat, zu zählen. Hintergrund der Zählaktion ist der enorme Verlust an Insekten, die der Menschheit als Bestäuber und letztlich auch als Nahrungsquelle für Vögel und Säugetiere fehlen. Der erste Zählzeitraum ist nun beendet, die Zwischenbilanz ist ernüchternd.

Weniger Insekten – und weniger Insektenzähler

Hoffen auf den zweiten Zählzeitraum

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Ein Kind des Ruhrgebiets, stets interessiert an der Geschichte und den Geschichten ihrer Heimatregion. Das Schönste im Alltag im Lokalen? Die vielen Begegnungen mit interessanten Menschen - mal überraschend, mal berührend. Wenn nicht im Dienst, dann gerne in ein Buch vertieft oder in Natur und Museen unterwegs.
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