König-Ludwig-Trasse

Auffahrt ist nicht für Radfahrer gedacht

Eine Leserin wundert sich, dass der Anschluss an der Blitzkuhlenstraße zur König-Ludwig-Trasse nie fertig gestellt wurde, doch dafür gibt es gute Gründe.
Besonders einladend ist der Wirtschaftsweg, der von der Blitzkuhlenstraße auf die König-Ludwig-Trasse führt, nicht. © Jörg Gutzeit

Birgit König ist regelmäßige Nutzerin der König-Ludwig-Trasse, und als solche beobachtet sie schon seit langer Zeit mit steigendem Befremden, dass eine Auffahrt an der Blitzkuhlenstraße quasi unvollendet geblieben ist: „Und dort ist der Weg nur ganz grob geschottert, den kann man im Grunde nicht nutzen mit dem Rad. Zumal die Auffahrt auch noch zum Teil zugewuchert ist.“

Auf Nachfrage bestätigt die Stadtverwaltung sehr wohl, dass sich dort seit mehr als anderthalb Jahren nicht viel getan habe, doch daran werde sich vermutlich auch nichts ändern, wie Christina Nowak von der Pressestelle erklärt: „Der Anschluss zur König-Ludwig-Trasse an der Blitzkuhlenstraße ist kein offizieller Weg, sondern lediglich ein Wirtschaftsweg der Firma Uniper. Dieser ist nötig, um mit größeren Fahrzeugen auf die Trasse zu kommen und eventuelle Schäden an der Fernwärmeleitung auszubessern.“

Antwort ist wenig befriedigend

Für Birgit König und andere Nutzer der König-Ludwig-Trasse, die an dieser Stelle auf- und abfahren wollen, ist das vermutlich keine wirklich zufriedenstellende Antwort, da die Alternative einiger Anstrengungen bedarf. Christina Nowak weist darauf hin: „Der offizielle Zugang zur Trasse befindet sich auf der südlichen Seite der Straße.“ Und dort heißt es dann: Treppen steigen und das Rad hoch oder hinunter schieben.

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