Das "Judenhaus" an der Kellerstraße 1. Die Aufnahme ist um das Jahr 1966 entstanden. © Stadtarchiv
NS-Zeit

Aus den „Judenhäusern“ nach Riga: die Deportation aus Recklinghausen 1942

In einem Gastbeitrag beschreibt Georg Möllers vom Verein für Orts- und Heimatkunde das Martyrium der Recklinghäuser Juden. Es begann mit „Judenhäusern“ und endete im KZ.

Am 20. Januar 1942 konferierten NS-Funktionäre in einer Villa am Wannsee über die Systematisierung dessen, was sie die „Endlösung der europäischen Judenfrage“ nannten. Begonnen hatte der Massenmord bereits 1941 beim Russlandfeldzug. Eine der benutzten Karten zeigte Lettland – das Sargsymbol und die Zahl 35.000 dokumentierten zynisch den bisherigen „Erfolg“. Von der verhängnisvollen Schicksalsgemeinschaft mit den Letten ahnten die Recklinghäuser noch nichts.

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