Ein Mann mit Schirmmütze und über den Kopf gezogener Kapuze sammelt an der Breiten Straße in Recklinghausen leere Pfandflaschen aus einem Mülleimer.
„Betteln kann ich nicht“, sagt Bernhard Miroslaw. Er sammelt lieber Flaschen. © Alexander Spieß
Bruch vor 15 Jahren

Zusammengeschlagen und beschimpft: Bernhard Miroslaw ist obdachlos in Recklinghausen

Bernhard Miroslaw lebt auf der Straße. Er ist einer von rund 30 Obdachlosen in Recklinghausen. Von seinen Mitmenschen wünscht er sich eins: Respekt. Den gebe es kaum noch.

Mehrfach sei er schon zusammengeschlagen worden, sagt Bernhard Miroslaw. Nachts. Wenn er im Südpark oder anderswo zeltete, dann haben sie ihn überfallen. Bewusstlos sei er geschlagen worden. Die Anzeigen gegen unbekannt verliefen im Sande. Die sichersten Übernachtungsplätze seien Friedhöfe. Aber das wisse er auch erst jetzt.

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Ist davon überzeugt, dass das Leben selbst die besten und bewegendsten Geschichten liefert. Man müsse nur aufmerksam zuhören, beobachten und die richtigen Fragen stellen. Glaubt immer noch, dass es eine gute Idee ist, jenseits der 40 Handball zu spielen. Ist in der Region gerne mit dem Rad unterwegs. Dortmunder Junge, verheiratet, Vater von zwei Söhnen.
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