200 Jahre alt

Blutbuche im Biergarten Boente wird nächste Woche gefällt

Für die 200 Jahre alte Blutbuche in der Altstadt ist das Todesurteil gewiss. Nächste Woche Dienstag (10.8.) wird sie gefällt. Für diesen Zeitraum wird die Augustinessenstraße gesperrt.
Diese Blutbuche, rechts im Bild, an der Gaststätte Boente wird in der nächsten Woche gefällt. Sie ist aufgrund eines Pilzbefalls nicht mehr standsicher. © Jörg Gutzeit

Ein Sachverständiger sah zuletzt keine Möglichkeit mehr, das Leben der 200 Jahre alten Blutbuche an der Gaststätte Boente zu verlängern. Der Pilzbefall sei zu stark vorangeschritten (wir berichteten). Nun steht der Termin für die Fällung fest: Kommende Woche, 10. August, wird die alte Blutbuche aus dem Stadtbild verschwinden. Während dieser Fällarbeiten ist die Augustinessenstraße auf Höhe der Gaststätte voll gesperrt. Entsprechende Umleitungen werden ausgeschildert.

Schon seit Jahren kontrolliert die Untere Naturschutzbehörde des Kreises das unter besonderem Schutz stehende Naturdenkmal in regelmäßigen Abständen. Spätestens beim letzten Termin war klar, dass der Absterbeprozess durch den Befall des Riesenporlings bereits begonnen hat. Die Wurzeln seien morsch, die Standsicherheit nicht mehr gegeben.

Zustand des Baums hatte sich seit 2019 verschlechtert

Bei einer größeren Untersuchung im November 2019 zeigte sich der Baum noch voller Vitalität. Das ändert sich zuletzt rasant, was sich laut Stadt durch eine schüttere Belaubung und starke Totholzbildung bemerkbar machte.

Ob eine Ersatzpflanzung an dieser Stelle möglich und sinnvoll ist, werde derzeit geprüft. Die Behörde befinde sich im Gespräch mit den Eigentümern der Gaststätte Boente.

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