Gesicht eines Mannes, das zur Hälfte mit Narben und Pflastern übersät ist
Horror-Verletzung: In einer dreieinhalbstündigen Not-OP war das Gesicht des damals 19-jährigen Recklinghäusers genäht und geklebt worden. © Tobias Mühlenschulte (Archiv)
Ein Fall fürs Amtsgericht

Bluttat in Kneipe an der Bochumer Straße: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage

Im April wurde einem damals 19-jährigen Recklinghäuser in einer Kneipe an der Bochumer Straße das Gesicht zur Hälfte aufgeschlitzt. Nun ist klar: Der Fall wird ein juristisches Nachspiel haben.

Der heute 20-Jährige aus Grullbad wird den 10. April 2022 wohl niemals vergessen können – nicht zuletzt wegen der Narben in seinem Gesicht, die ihn vermutlich für alle Zeiten an einen Kneipenbesuch an der Bochumer Straße und dessen brutales und blutiges Ende erinnern werden. Der mutmaßliche Täter wird sich in Kürze vor dem Amtsgericht in Recklinghausen verantworten müssen.

Im Falle einer Verurteilung droht eine mehrjährige Haftstrafe

Polizei Recklinghausen spricht von arbeitsrechtlichen Verfahren

Gesicht des Opfers in mehrstündiger Not-OP zusammengeflickt

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Ich bin streng genommen keine “echte” Recklinghäuserin, da ich in Gelsenkirchen geboren wurde und die ersten drei Lebensmonate in Gladbeck verbracht habe. Aber hier bin ich zu Hause, dies ist meine Stadt, hier kenne ich mich aus. Wobei ich Recklinghausen und die Menschen mit ihren spannenden Geschichten erst durch die Arbeit für das Medienhaus Bauer, für das ich seit 1996 im Einsatz bin, so richtig kennengelernt habe.
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