Baumfällung

Brandkrustenpilz zerfrisst Rotbuche am Ruhrfestspielhaus

Eine Buche auf Höhe der Fußgängerbrücke zur hiesigen Kulturstätte Recklinghausens ist nicht mehr bruchsicher. Das haben Untersuchungen ergeben. Der Baum muss im Januar gefällt werden.
Am Ruhrfestspielhaus wird eine Buche gefällt. © picture alliance / dpa

Auf Höhe der Fußgängerbrücke zum Ruhrfestspielhaus hat die Rotbuche vor vielen Jahren Wurzeln geschlagen. Heute ist der Baum allerdings nicht mehr bruchsicher, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Das bedeutet, dass die Gefahr besteht, dass bestimmte Teile der Krone ab- oder auseinanderbrechen können. Der holzzerstörende Brandkrustenpilz hat die Rotbuche befallen. Und zwar so stark, dass er kommenden Januar gefällt werden muss.

Wie die Stadt mitteilt, ist die Buche bereits in den vergangenen Jahren wiederholt eingehend untersucht worden, um die Verkehrssicherheit gewährleisten zu können. Deshalb musste die Baumkrone im Jahr 2018 bereits eingekürzt werden. Während der aktuellen Baumuntersuchung habe sich laut Stadt herausgestellt, dass die Mittel- und Oberkrone der Rotbuche sichtbar absterben. Darüber hinaus reiche die Fäulnis des Brandkrustenpilzes bereits tief in die tragenden Holzkörper der Stämme hinein. Aus diesem Grund sei eine Fällung unvermeidbar. Für die Rotbuche seien bereits Ersatzpflanzungen im Herbst 2022 geplant.

„Aufgrund der Steilböschung, der schattigen Lage sowie des Kronen- und Wurzeldrucks benachbarter Bäume wird eine Etablierung der Ersatzpflanzung an gleicher Stelle im Stadtgarten schwierig“, heißt es. Die Stadt wollte zusätzlich versuchen, die entstandene Lücke durch die Pflanzung von Eiben zu schließen. Eine Nachpflanzung mit Laubbäumen an dieser Stelle ist wegen des Brandkrustenpilzbefalls nicht sinnvoll, so die Stadt.

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200 Jahre alter Baum musste gefällt werden.

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