Schöner Schwimmen

Die Modernisierung des Südbades kann starten

Lange hat‘s gedauert, doch jetzt ist das Geld da: Der Bund hat drei Millionen Euro für die Sanierung des Südbades bewilligt. Die Stadt gibt 330.000 Euro dazu.
Am Sonntag, 3. Oktober, endet die Recklinghäuser Freibadsaison endgültig. Dann schließt auch das Süder Freibad. © Jörg Gutzeit

Freibäder sind in den Städten nicht nur soziale Treffpunkte, an denen sich unterschiedliche Milieus begegnen, sondern sie gehören vor allem im Ruhrgebiet zum Kulturgut. Es handelt sich dabei auch um essenzielle Naherholungsräume, ohne die eine Stadt nicht lebenswert erscheint. Mit ihren Schwimmbecken, Grünflächen und Bäumen spenden sie im Sommer zudem zahlreiche Möglichkeiten zur Abkühlung, vor allem für jene, die sich keinen Urlaub am Meer leisten können.

Ein solcher Naherholungsraum in der Stadt ist das Südbad, das dank 2,97 Millionen Euro aus dem Bundesbauprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereich Sport, Jugend und Kultur“ nun umfangreich saniert werden kann.

Schon im Februar wurde die Bewilligung der Gelder durch das zuständige Bundesministerium in Aussicht gestellt. In diesen Tagen erreichte die Stadt dann die gute Nachricht aus Berlin: Der bewilligte Zuwendungsbescheid sichert der Stadt Recklinghausen jetzt für die Sanierung des Südbads an der Pappelallee 50 die ansehnliche Fördersumme zu.

Außenbereich nicht nur im Sommer nutzbar

„Ich freue mich, dass die Bundesmittel endgültig bewilligt wurden und wir unsere Modernisierungspläne für das Südbad in die Tat umsetzen können. Denn das Südbad verdient eine Modernisierung“, sagt Bürgermeister Christoph Tesche.

Es entstehen Spiel- und Freizeitmöglichkeiten für alle Generationen: Denn die Förderung sieht unter anderem die Sanierung des Freizeit-Sportbeckens, die Modernisierung der Umkleiden und Sanitäranlagen und die erlebnisorientierte Umgestaltung des Freigeländes und künstlerische Projekte an den Gebäuden vor. Die Besonderheit: Der Außenbereich kann nach der Sanierung nicht nur während der Sommersaison genutzt werden, sondern wird der Öffentlichkeit auch im Herbst und Winter zugänglich gemacht.

Christoph Tesche verweist weiter darauf, dass die Stadt seit Jahren ein sehr aktives Fördermittelmanagement betreibe, das stets alle Programme des Bundes und des Landes NRW auf eine mögliche Bezuschussung von städtischen Projekten abklopfe. „Wir haben uns als Stadt den Ruf erarbeitet, öffentlich geförderte Maßnahmen zügig umzusetzen. Dazu gehört auch der zeitgerechte Abruf von Fördermitteln und die Erbringung qualifizierter Verwendungsnachweise nach Abschluss von Projekten“, betont Bürgermeister Tesche.

Die Kommunalpolitik hat den Eigenanteil für die Maßnahme im Südbad bereits bewilligt. 330.000 Euro kommen demnach aus dem städtischen Haushalt. Für Baumaßnahmen zur Herstellung der Barrierefreiheit des Südbades liegt bereits die Finanzierungszusage aus einem anderen Fördertopf vor. Die Verwaltung wird nun in die Detailplanung einsteigen. Erst wenn diese steht, kann auch eine Zeitschiene für die Realisierung des Projektes genannt werden.

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