Sie freuen sich, dass die Kunden sich im „Kost-Nix-Laden“ auf dem Gertrudisplatz bedienen können: Sandra Mazur (r.) und Dorothea Lüke. © Jörg Gutzeit
Hillerheide

Eintreten, gucken, mitnehmen: Neuer „Kost-Nix-Laden“ ist der Hit

Hereinspaziert: Hier kann jeder „einkaufen“, und zwar ohne zu bezahlen. Der neue „Kost-Nix-Laden“ ist schon nach wenigen Öffnungstagen ein Geheimtipp auf dem Gertrudisplatz in Recklinghausen.

Also, ich nehme dann die Lampe. „Nein, nein“, sagt da Sandra Mazur, lacht mich an und bremst mich aus, „die gehört zum Inventar. Und wenn es gleich dunkel wird, ist die auch bitter nötig.“ Wir stehen vor dem neuen „Kost-Nix-Laden“ auf dem Gertrudisplatz. Die Türen des Holzhauses sind weit und einladend geöffnet. Die Regale sind gut gefüllt. Und obwohl es regnet, können sich die „Verkäuferinnen“ nicht beklagen. Dorothea Lüke: „Die Leute kommen, und sie sind von der Idee begeistert.“ Und die ist denkbar einfach: gut erhaltene und längst vergessene Dinge nicht wegschmeißen, sondern verschenken.

Stadtteilmanager haben sich die Idee „ausgeliehen“

Viele trauen sich erst nicht, sich zu bedienen

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