Missglückte Unkrautvernichtung?

Feuerwehr hat Heckenbrand schnell im Griff

Im Gartenbereich zwischen Dortmunder Straße und Rheinlandstraße hat am Dienstag (24.8.) gegen Mittag eine Hecke auf 25 Metern Länge gebrannt. Die Feuerwehr hatte aber alles schnell im Griff.
Freie Sicht auf das Nachbargrundstück: Die Lebensbäume wurden vom Feuer arg zerrupft. © Ralf Wiethaup

Im „Marschbefehl“ für die Feuerwehr hatte noch „Flächenbrand an der Rheinlandstraße“ gestanden, doch bei genauer Betrachtung vor Ort erwies sich das in doppelter Hinsicht als knapp daneben. Denn die Fläche war eigentlich eine Hecke, und der dazugehörige Garten gehörte eigentlich zu einem Haus an der Dortmunder Straße.

Dennoch waren die Einsatzkräfte an der Rheinlandstraße schon ganz richtig. Von hier kamen sie mit ihren Schläuchen gut zur Brandstelle, die von aufmerksamen Anwohnern allerdings schon teilweise gelöscht worden war. Die Feuerwehr musste nur noch finalisieren. Zur Brandursache wurden von offizieller Seite keine Angaben gemacht.

Da waren einige Anwohner allerdings schon wesentlich weiter. „Da hat jemand versucht, mit einem Flammenwerfer Unkraut zu beseitigen. Und das ist dann gründlich schiefgegangen“, erklärte eine Frau. Und eine andere, die auch die Feuerwehr benachrichtigt hatte, sprang ihr zur Seite: „Da war jemand unaufmerksam, das passiert doch dauernd.“

In der Tat raten viele Hersteller von sogenannten Abflammgeräten zur Unkrautvernichtung dazu, zur Sicherheit auch bei windstillem Wetter immer einen Eimer mit Wasser oder ein Gartenschlauch bereitzulegen. Gerade auf Unterholz und Hecken würden die Flammen leicht überspringen.

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