Der Recklinghäuser Gastronom Ralf Teubner steht hinter den Zapfhähnen in der Gaststätte Becky’s Kolpinghaus am Herzogswall. Hinter ihm im Regal stehen Gläser.
Niemand will mehr zapfen: Während Gastronom Ralf Teubner die Personalsituation im gemeinsam mit Tochter Becky betriebenen Kolpinghaus als moderat umschreibt, sieht er für seinen Irish Pub schwarz. © Tobias Mühlenschulte
Essen & Trinken

Gastronom Ralf Teubner: Corona ist nur ein Grund für den Personalmangel

Ralf Teubner findet keine Aushilfen mehr für seinen Irish Pub. Wenn das so weitergeht, müsse er einen weiteren Öffnungstag streichen, sagt er. Corona sei nicht der einzige Grund für den Mangel.

Gastronom Ralf Teubner versteht die Welt nicht mehr. Zwar würde die ganze Branche in Recklinghausen händeringend nach Personal suchen. Aber nicht etwa aus Pandemie-Gründen. So sieht es jedenfalls Teubner, der den Irish Pub im Lampengässchen und zusammen mit seiner Tochter Rebecca das Kolpinghaus am Herzogswall betreibt. „Ich schiebe das nicht alles auf Corona. Nachts und an Wochenenden scheint keiner mehr arbeiten zu wollen – oder zu müssen.“ Und das mache ihn schon ein bisschen sauer: „Ich verstehe es nicht.“

Über den Autor
Zuhören, beobachten, nachfragen und die Erkenntnisse anschaulich und kurzweilig bei Leserinnen und Lesern abliefern: Das macht guten Journalismus für mich aus. Und das Große im Kleinen zu finden. Aufgewachsen am „Westfälischen Meer“ (Möhnesee), habe ich erste journalistische Erfahrungen in der Soester Börde gesammelt. 2003 dann Umzug ins Ruhrgebiet. Seit 2015 Redakteur beim Medienhaus Bauer, seit März 2021 bei der Recklinghäuser Zeitung. Großes Faible für Filme, Serien, Musik und Belletristik, aber auch fürs Unterwegssein.
Zur Autorenseite
Tobias Mühlenschulte

Der Abend in Recklinghausen

Täglich um 18:00 Uhr berichten unsere Redakteure für Sie im Newsletter über die wichtigsten Ereignisse des Tages.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.