Willkommen in der Pfand-Familie: Auch Einweg-Saftflaschen werden ab sofort mit 25 Cent Pfand verkauft. Karsten Werner von der Werner Getränke-Erlebniswelt am Oerweg in Recklinghausen ist generell kein Freund des Pfandsystems. © Jörg Gutzeit
Einweg-Flaschen

Getränke-Händler aus Recklinghausen hält nichts von neuer Pfandregel

Die Pfandpflicht gilt seit dem 1. Januar für sämtliche Einweg-Getränkeflaschen aus Kunststoff – also auch für Säfte und Smoothies. Getränkehändler Karsten Werner hält nichts von der Regelung.

Seit dem 1. Januar darf Getränkehändler Karsten Werner keine „unbepfandeten“ Einweg-Flaschen und Dosen mehr im Großhandel einkaufen. Das sieht die Ausweitung der Pfandpflicht so vor. „Die Übergangszeit geht noch bis Juli“, so Werner, „bis dahin dürfen wir unsere Restbestände verkaufen.“ Sämtliche Einweg-Getränkeflaschen aus Kunststoff und Dosen werden ab sofort mit 25 Cent Pfand in den Handel gebracht – auch Saft- und Smoothie-Flaschen, die bislang von der Pfandpflicht ausgenommen waren.

„Mehrweg ist das ökologisch bessere System“

Über den Autor
Zuhören, beobachten, nachfragen und die Erkenntnisse anschaulich und kurzweilig bei Leserinnen und Lesern abliefern: Das macht guten Journalismus für mich aus. Und das Große im Kleinen zu finden. Aufgewachsen am „Westfälischen Meer“ (Möhnesee), habe ich erste journalistische Erfahrungen in der Soester Börde gesammelt. 2003 dann Umzug ins Ruhrgebiet. Seit 2015 Redakteur beim Medienhaus Bauer, seit März 2021 bei der Recklinghäuser Zeitung. Großes Faible für Filme, Serien, Musik und Belletristik, aber auch fürs Unterwegssein.
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Tobias Mühlenschulte

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