Wohnmobilstellplätze wieder nutzbar

Impfzentrum: Die Tage sind gezählt

Am Donnerstag (30.9.) schließt das Impfzentrum am Konrad-Adenauer-Platz seine Pforten. Danach kommen die „KoCIs“ zum Einsatz. Die Wohnmobilstellplätze am Erlbruch sind schon wieder nutzbar.
Nur noch wenige Tage bleibt das Impfzentrum für den Kreis Recklinghausen auf dem Konrad-Adenauer-Platz besteht, dann wird es abgebaut. © Jörg Gutzeit (Archiv

Noch bis Donnerstag, (30.9.) 14 Uhr, haben die Bürgerinnen und Bürger nach Angaben des Kreises die Möglichkeit, sich im Impfzentrum am Konrad-Adenauerplatz gegen das Coronavirus impfen zu lassen – mit, aber auch ohne Termin. Am Mittwoch (29.9.) ist die Impfung von 8 bis 18.30 Uhr noch möglich. An dem Donnerstagmittag endet die achtmonatige Laufzeit.

Noch am selben Tag sollen dem Kreis Recklinghausen zufolge erste Teile der Ausstattung entfernt werden. „Zunächst muss sämtliches Equipment wie Mobiliar, Heiz- und Klimaanlage herausgeschafft werden. Der eigentliche Abbau der Halle wird erst am 11. Oktober erfolgen und voraussichtlich bis zum 15. Oktober dauern“, teilt ein Mitarbeiter von Losberger De Boer GmbH mit. Die Firma mit Sitz in Recklinghausen hat Ende November 2020 begonnen, die Leichtbauhalle auf dem Konrad-Adenauer-Platz zu errichten. Mitte Dezember war sie betriebsbereit. Geimpft wurde dort allerdings erst ab dem 8. Februar 2021.

Park- und Veranstaltungsfläche

Nach Abbau des Zentrums könne der Konrad-Adenauer-Platz grundsätzlich wieder als städtische Park- und Veranstaltungsfläche genutzt werden, so die Stadt. Die drei Wohnmobilstellplätze am Erlbruch sind jetzt schon wieder nutzbar, obwohl die Leichtbauhalle noch an Ort und Stelle steht. „Grund dafür ist das geringere Verkehrsaufkommen in letzter Zeit auf dem Platz“, sagt Rathaussprecherin Isabel Wessels.

Und wie geht es nach Abbau des Impfzentrums weiter mit den Corona-Impfungen? Werden sie allesamt an die Hausarztpraxen abgewälzt? So ganz stimmt das nicht. Wie Kreissprecherin Lena Heimers mitteilt, werden einige Mitarbeiter aus dem Impfzentrum nahtlos in die „Koordinierende COVID-Impfeinheit“ des Kreises, kurz „KoCI“ überführt. „Diese werden in den kommenden Monaten die mobilen Impfungen organisieren und zum Beispiel bei Drittimpfungen in Einrichtungen unterstützen“, so die Sprecherin.

KoCIs führen mobile Impfaktionen fort

Demnach sollen die „KoCIs“ nach Rücksprache mit den Städten künftig gezielter herausfinden, wo noch ein erhöhter Bedarf an Impfungen herrscht und in welchen Bereichen es wenig Hausarztpraxen gibt, die als Anlaufstelle fungieren können. Genauso werde von den Mitarbeitern überprüft, in welchen Stadtteilen bisher wenig Corona-Impfungen stattgefunden haben.

Nach Angaben des Kreises sind bis zum 23. September, eine Woche vor Schließung des Impfzentrums, knapp 307.000 Impfdosen verabreicht worden, das sind rund 40 Prozent aller im Kreis vorgenommenen Impfungen. Bei den mobilen Impfungen seien im Kreisgebiet 63.000 Dosen verimpft worden.

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