Die Sternwarte Recklinghausen soll um eine "Science Factory" erweitert werden, in der 30 Schüler wissenschaftlich arbeiten können. Vizebürgermeisterin Marita Bergmaier (CDU) und Kulturausschusvorsitzender Holger Freitag (Grüne) stellten die Pläne vor. © Silvia Seimetz
Neuer Anbau für Unterrichtsraum

In der Sternwarte forschen bald die Wissenschaftler von morgen

Schulstunde in der Sternwarte: Kinder sitzen im Foyer, hantieren mit ihren Sachen auf dem Schoß. In wenigen Jahren sollen sie in einem neuen Anbau lernen, in der modernen „Science Factory“.

Wer sich für Astronomie interessiert, ist in der Sternwarte Recklinghausen an der richtigen Adresse. Von der Sternenreise im Planetarium auch für kleine Kinder, Himmelsbeobachtungen durch das Teleskop bis zum komplexen Vortrag im Hörsaal für wissenschaftlich Interessierte reicht das Bildungsangebot. Das 1953 eröffnete, markante Gebäude im Stadtgarten umfasst zudem Ausstellungen und eine Bibliothek. Regelmäßig kommen Schulklassen, nicht nur, um in die Sterne zu gucken, sondern auch wissenschaftlich zu arbeiten. „Das macht allen großen Spaß, obwohl die räumlichen Bedingungen dafür nicht gut sind“, sagt Sternwarten-Leiter Dr. Burkard Steinrücken. Dass die Ratsmehrheit aus CDU und Grüne große Pläne für Sternwarte als außerschulischem Lernort haben, sei vor allem für die Schülerinnen und Schüler in Recklinghausen großartig.

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Silvia Seimetz

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