Die Außenansicht eines weißen Bürogebäudes mit einem eingeklinkten Portätfoto.
Kommentator Alexander Spieß sieht keytech als Opfer eines entfesselten Turbokapitalismus. © Holz/Pozorski (Montage)
Meinung

Schließung der Firma keytech: Turbokapitalismus ohne Menschlichkeit

Das Schicksal der Firma keytech folgt einem unheilvollen Muster. Mit US-amerikanischen Investoren hat Recklinghausen schon mehrfach schlechte Erfahrungen gemacht.

Man muss kein Marxist sein, um dieses Vorgehen abstoßend und ethisch verwerflich zu finden. Da kauft der US-Konzern Revalize ein mutmaßlich gesundes Unternehmen, um es wenige Monate später dichtzumachen. Die Menschen, die bei der Suderwicher keytech Software GmbH arbeiten, sind den Entscheidungsträgern in Florida dabei so wichtig wie die Wahl des Dressings für den Salat am Mittag – oder vermutlich noch weniger wichtig.

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Redakteur
Ist davon überzeugt, dass das Leben selbst die besten und bewegendsten Geschichten liefert. Man müsse nur aufmerksam zuhören, beobachten und die richtigen Fragen stellen. Glaubt immer noch, dass es eine gute Idee ist, jenseits der 40 Handball zu spielen. Ist in der Region gerne mit dem Rad unterwegs. Dortmunder Junge, verheiratet, Vater von zwei Söhnen.
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