Unwetter und Hochwasser

KSR-Mitarbeiter Ulrich Schulz hilft in Lüdenscheid beim Aufräumen

Unwetter und Hochwasser haben auch im Märkischen Kreis erhebliche Schäden angerichtet. Beim Aufräumen in Lüdenscheid hilft nun auch ein Recklinghäuser: KSR-Mitarbeiter Ulrich Schulz.
Mit einer Mülltonne ist es nicht getan: Um die Aufräumarbeiten nach der Flut in Lüdenscheid zu unterstützen, ist KSR-Mitarbeiter Ulrich Schulz mit einem Sperrmüll-Fahrzeug in den Märkischen Kreis aufgebrochen. © Archiv

In Lüdenscheid waren unzählige Keller vollgelaufen, die Feuerwehr rückte mehr als 170-mal aus. Wegen Überflutung mussten mehrere Straßen gesperrt werden. Das Wasser hat sich mittlerweile zurückgezogen, doch die Aufräumarbeiten seien in vollem Gange, so die KSR (Kommunalen Servicebetriebe Recklinghausen). An den Straßen stapele sich der Sperrmüll, der nun abgeholt werde. Der Mitarbeiter Ulrich Schulz will bis kommenden Mittwoch mit einem KSR-Fahrzeug Hilfe leisten.

„Wir sind über den Verband Kommunaler Unternehmen und verschiedene Foren im Land bestens vernetzt und so hat uns über diese Schiene auch die Nachricht erreicht, dass die Kollegen in Lüdenscheid dringend Hilfe benötigen“, so KSR-Abteilungsleiterin Anke Nitsche. Für sie sei es keine Frage gewesen, dem Stadtreinigungs-, Transport- und Baubetrieb Lüdenscheid unter die Arme zu greifen.

Revanche für Hilfe aus Lüdenscheid nach Sturm Ela 2014

„Zum Glück haben wir noch einen Ersatz-Sperrmüllwagen auf dem Hof“, sagt KSR-Chef Uwe Schilling. Der rolle nun durch Lüdenscheid und leiste wertvolle Dienste. „Damit können wir uns bei den Kolleginnen und Kollegen sogar revanchieren. Die haben uns nämlich nach dem Sturm Ela im Juni 2014 mit einem Hubsteiger samt Besatzung bei der Beseitigung der Schäden in Recklinghausen unterstützt.“

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