Kunstpreis „junger westen 2021“

Nachhaltiger Auftritt für junge Kunst

Der Kunstpreis „junger westen“ wird seit 1948 von der Stadt Recklinghausen vergeben. Der neue Museumsdirektor sorgt bei der 38. Ausschreibung für einen neuen visuellen Auftritt.
Ugur Ulusoy hat den letzten Kunstpreis „junger westen 2019" mit seinen malerischen Räumen und Installationen gewonnen. © Privat

Noch bis zum 15. August können sich Künstlerinnen und Künstler für den 38. Kunstpreis „junger westen“ bewerben. Die renommierte Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert und wird seit 1948 im Zweijahresrhythmus von der Stadt Recklinghausen vergeben. In diesem Jahr stehen Grafik, Zeichnung und Fotografie im Mittelpunkt.

Die begleitende Ausstellung läuft nach der Juryentscheidung vom 5. Dezember bis 30. Januar 2022 in der Kunsthalle und wird erstmals von Dr. Nico Anklam verantwortet. Der neue Museumsdirektor hat dem Kunstpreis direkt einen neuen visuellen Auftritt verpasst: Die Einladungskarte wurde auf seine Initiative hin auf recyceltem Papier gedruckt und dem grafischen Schwerpunkt entsprechend gestaltet. „Auch als Museum haben wir eine Verantwortung der Umwelt gegenüber und müssen nachhaltiger denken.“

Museumsdirektor hofft auf viele weibliche Positionen

Jetzt hofft Dr. Nico Anklam „auf viel gute Kunst, von lokalen, regionalen und nationalen Bewerbern“. Und da die Frauen bisher oft unterrepräsentiert waren, würde er sich über viele weibliche Positionen in den Bereichen Grafik, Zeichnung und Fotografie freuen. „Der Kunstpreis ,junger westen‘ ist ein Seismograf. Für viele der bisherigen Preisträger, die in der Kunsthalle ihre erste große Ausstellung hatten, war Recklinghausen der Startschuss für eine internationale Karriere.“

Die Anmeldung zum Wettbewerb ist hier zu finden.

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