Zwei Männer und eine Frau in orangen Warnwesten stehen auf einem Pop-up-Radweg, der mit einem gelben Fahrrad-Piktogramm auf dem Boden gekennzeichnet ist.
Freuen sich, dass es endlich losgeht mit dem Pop-up-Radweg auf der Friedrich-Ebert-Straße (v.l.): Carsten Uhlenbrock (Fachdienstleiter Tiefbau beim Kreis), Regina Thümmler (Ressortleiterin Straßenneubau und -planung), Luca Backhaus (Radverkehrsmanager). © Tobias Mühlenschulte
Gleichberechtigung im Straßenverkehr / Mit Video

Friedrich-Ebert-Straße: Pop-up-Radweg in Recklinghausen nimmt Gestalt an

Ein außergewöhnliches Projekt hat seinen Lauf genommen. Der Kreis legt vor und verwandelt die Friedrich-Ebert-Straße in einen Radweg auf Zeit. Parkplätze und Fahrspuren müssen zum Teil weichen.

Die Ambitionen sind groß. Und die Umstellungen, auf die sich Autofahrer und Radfahrer bald einstellen müssen, sind es ebenfalls. Während die Letztgenannten mehr Raum und Sicherheit bekommen sollen, müssen motorisierte Verkehrsteilnehmer sich ein bisschen kleiner setzen. Die Rede ist von dem 3,3 Kilometer langen Pop-up-Radweg, der für etwa ein Jahr über die Mühlenstraße und Friedrich-Ebert-Straße führen und für so etwas wie Gleichberechtigung von Radfahrern und Autofahrern sorgen soll. Für die nächsten zwölf Monate wird in beiden Richtungen jeweils eine Fahrspur für den Verkehr gesperrt und als markierter Radweg ausgewiesen.

In drei Wochen soll der nördliche Radweg in Recklinghausen fertig sein

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Zuhören, beobachten, nachfragen und die Erkenntnisse anschaulich und kurzweilig bei Leserinnen und Lesern abliefern: Das macht guten Journalismus für mich aus. Und das Große im Kleinen zu finden. Aufgewachsen am „Westfälischen Meer“ (Möhnesee), habe ich erste journalistische Erfahrungen in der Soester Börde gesammelt. 2003 dann Umzug ins Ruhrgebiet. Seit 2015 Redakteur beim Medienhaus Bauer, seit März 2021 bei der Recklinghäuser Zeitung. Großes Faible für Filme, Serien, Musik und Belletristik, aber auch fürs Unterwegssein.
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