Hilfsprogramm

Recklinghäuser mögen ein Zehntel ihrer Weihnachts-Ausgaben spenden

Der Verein „Solidarisches Handeln Gasthaus“ ruft dazu auf, zehn Prozent der vorgesehenen Ausgaben für Weihnachten und Silvester einem Hilfsprogramm in Brasilien zukommen zu lassen.
Rufen auf zur Aktion Weihnachtszehnter für Hungernde in Brasilien: Pfr. Ludger Ernsting, Georg Möllers und Friedrich Klee von Solidarisches Handeln Gasthaus e.V. mit Udo Lohoff (2.v.l.). © Gasthaus

„Wer Hunger hat, kann nicht warten“ – Unter diesem Leitwort steht die diesjährige Aktion „Weihnachtszehnter“, zu der der Verein „Solidarisches Handeln Gasthaus“ aufruft. Traditionell wird darum gebeten, zehn Prozent der Ausgaben zu spenden, die zu Weihnachten und Silvester ausgegeben werden sollen. In diesem Jahr sollen damit Hilfsprogramme in Paraiba unterstützt werden, dem wohl ärmsten Bundesstaat Brasiliens.

„Unsere Partner haben ein Netzwerk von 28 örtlichen Solidaritätsaktionen gebildet, meist aus franziskanischen Wurzeln. Jeder Cent kommt vor Ort an“, sagt Pfarrer Ludger Ernsting vom Gasthaus. Udo Lohoff vom Aktionskreis Pater Beda stellte die Aktion am ersten Adventssonntag im Gottesdienst vor. Er hat selbst jahrelang in Brasilien gelebt: „Wer der Lebenssituation der Menschen einmal selbst begegnet ist, den lässt sie nicht mehr los.“

Die Landarbeiterfamilien können wegen Corona ihre Produkte nicht mehr auf den Märkten anbieten. Die arme Bevölkerung in den Favelas leidet unter massiven Preissteigerungen. Wegen der Schließung vieler Schulen sind zudem Kinder von den Schulspeisungen ausgeschlossen. Vor Ort sollen dank der Spenden Lebensmittel und Hygieneprodukte verteilt werden.

Spendenkonto: Solidarisches Handeln Gasthaus, Sparkasse Vest Recklinghausen, DE72 4265 0150 0000 0292 15

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